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Das bedeutet die neue 450-€-Grenze für Sie

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Von Gerhard Schneider,

Die Neuregelung gibt Ihnen mehr Spielraum beim Einsatz und bei der Bezahlung Ihrer Minijobber.

 

Beispiel: Sie beschäftigen eine Mitarbeiterin auf 400-€-Basis, die sich um Büroarbeiten und Beantwortung von Kunden-E-Mails kümmert. Sie erhält dafür 10,50 € die Stunde. Da die Zahl der E-Mail-Anfragen in den letzten Monaten angestiegen ist, kommt sie mit den knapp 38 Stunden, die sie pro Monat dafür arbeiten kann (400 €/ 10,50 €), kaum noch aus. Ihre Lösung jetzt: Sie vereinbaren schon jetzt mit ihr, dass sie nach Einführung der neuen Minijob-Grenze nicht mehr nur 38 Stunden, sondern 43 Stunden pro Monat für Sie arbeitet. Dafür erhält sie dann rund 450 € – ohne dass sie hierfür Steuern oder Abgaben entrichten muss.

Wenn Sie Angehörige als Minijobber eingestellt haben

Denken Sie an eine Lohnerhöhung ab 1.1.2013, um die 450-€-Grenze auszuschöpfen. Das Geld bleibt in der Familie – Ihre Lohnkosten können Sie aber in voller Höhe als Betriebsausgaben absetzen.

Achtung: Rentenversicherungsfreiheit wird aufgehoben!

Mit der Einführung der neuen Minijob-Grenze von 450 € ändert sich noch etwas Wichtiges:

 

Die Regelung zur Rentenversicherungsfreiheit von 400- bzw. 450-€-Kräften wird geändert! Bislang waren Minijobber rentenversicherungsfrei (trotz der Pauschalabgaben, die Sie als Arbeitgeber für die Minijobber zahlen). Zukünftig jedoch sind sie automatisch rentenversicherungspflichtig! Die Minijobber können sich von der Pflicht auf Antrag befreien lassen. Dazu bestätigt der Mitarbeiter Ihnen schriftlich, dass er diese Befreiung wünscht. Folge: Sie als Arbeitgeber zahlen den Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung, der Minijobber zahlt keine Rentenversicherung.
Die Frage lautet jetzt: Wie sieht es mit der Rentenversicherungspflicht bei Mitarbeitern aus, die Sie schon vor dem 1.1.2013 in Ihrem Betrieb angestellt haben? Hier gilt Folgendes:
Minijobber, die vor dem 1.1.2013 rentenversicherungsfrei bei Ihnen gearbeitet haben, bleiben weiterhin versicherungsfrei. Sie müssen dazu keine schriftliche Erklärung abgeben.
Wenn Sie jedoch für diese Minijobber den Lohn erhöhen, sodass das monatliche Arbeitsentgelt auf einen Betrag von 400,01 bis 450 € kommt, gilt die Neuregelung. Das heißt: Dann sind die Mitarbeiter rentenversicherungspflichtig – oder sie verzichten mit der schriftlichen Erklärung darauf.
Achtung: Der Bundestag hat der Anhebung der Verdienstgrenze auf 450 € mit den Stimmen der Regierungskoalition in der vergangenen Woche zugestimmt. Trotzdem ist die Einführung zum 1.1.2013 noch nicht ganz sicher. Denn die Opposition hat dagegen gestimmt und Widerstand im Bundesrat angekündigt. Ich werde Sie rechtzeitig an dieser Stelle darüber informieren, ob auch der Bundesrat zustimmt, damit Sie Ihre Planung für 2013 abschließen können.

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