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Der Herbst mahnt: Höchste Eisenbahn für Ihre Steuersenkungsmaßnahmen

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Buchhaltung
Urheber: Bacho Foto | Fotolia

Von Gerhard Schneider,

Haben auch Sie 2016 wieder gut verdient? Dann nutzen Sie die jetzt noch verbleibende Zeit des Jahres zur Kappung Ihrer Steuerlast.

Jetzt kommt die letzte Gelegenheit, um eine Bestandsaufnahme zu machen. Überprüfen Sie kurzfristig, wie viel Umsatz und Gewinn Sie bereits in 2016 gemacht haben und was Sie von den kommenden Monaten noch erwarten können.

Hier sind 3 mögliche Maßnahmen, steuernd einzugreifen und Ihre Belastung für 2016 zu senken.

Maßnahme 1: Leasen Sie größere Anschaffungen zum Jahresende, anstatt zu kaufen.

Planen Sie beispielsweise den Erwerb eines Firmenwagens, ist es unter Umständen sinnvoll, die Anschaffung ins Jahr 2016 vorzuziehen. Steuerlich positiv wirkt sich das allerdings nur dann aus, wenn Sie leasen oder finanzieren statt zu kaufen.

Leasing führt zu sofortiger Abschreibung

Wenn Sie ein Fahrzeug kaufen, schreiben Sie die Anschaffungskosten laut AfA-Tabellen über 6 Jahre ab, im Anschaffungsjahr sogar monatsgenau. Das heißt: Sie machen die Anschaffungskosten über 6 Jahre verteilt als Betriebsausgaben geltend.

Beim Kauf im Dezember 2016 können Sie jedoch nur noch 1⁄12 der Jahresabschreibung geltend machen. Beim Leasing wird es steuerlich erheblich günstiger: Sie setzen die Sonderzahlung zu Vertragsbeginn sofort (ohne lange Abschreibung) in voller Höhe als Betriebsausgabe an. Im untenstehenden Rechenbeispiel sehen Sie, wie sich das auswirken kann.

Achtung: Bei hohen Sonderzahlungen kann es passieren, dass Ihnen das Finanzamt vorschreibt, den Leasinggegenstand wie beim Kauf abzuschreiben und die Leasingraten entsprechend in Zinsen und Tilgung aufzuteilen.

Tipp: Die Laufzeit des Leasingvertrags sollte mindestens 40 % der Nutzungsdauer laut AfA-Tabellen betragen.

Maßnahme 2: „Hamstern“ Sie für den Winter.

Wenn Sie Geld flüssig haben, ist auch dies ein guter Weg, um die Steuerlast für 2016 zu senken: Legen Sie Vorräte für Ihren Betrieb an. Sie kaufen einfach in den letzten Monaten des Jahres Vorräte für Ihr Unternehmen in größeren Mengen, die Sie aber erst im folgenden Jahr brauchen. Die Rechnung begleichen Sie natürlich prompt. Sind die Ausgaben nachweislich für den Betrieb, darf das Finanzamt nichts gegen Ihre Großeinkäufe einwenden.

Maßnahme 3: Verschieben Sie Umsätze ins nächste Jahr.

Ihre Faulheit wird belohnt, wenn Sie Ihren Kunden in den letzten Monaten des Jahres keine Rechnungen mehr stellen. Auch hier ist allerdings ausreichende Liquidität Voraussetzung.

Wenn Sie den Versand größerer Rechnungen bis knapp vor Silvester herauszögern, erfolgen die Zahlungseingänge erst in 2017 und werden damit auch für die Einnahmen-Überschuss-Rechnung erst in diesem Jahr relevant. Ist ein Rechnungsempfänger bilanzierendes Unternehmen, kann er seinerseits die Ausgabe noch für 2016 geltend machen. Hierfür ist ausschließlich der Lieferzeitpunkt Kriterium.

Tipp: Übertreiben Sie es nicht mit der Verlagerung von Einkünften, denn Sie sind verpflichtet, innerhalb von 6 Monaten, nachdem Sie Ihre Leistung erbracht haben, abzurechnen.

Achtung: Hier verbirgt sich außerdem die Gefahr, dass einige Kunden nicht mehr zahlen können bzw. dies nicht mehr in vollem Umfang tun wollen.

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