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Dieser Gratis-Download erläutert die Rechnungspflichtangaben, damit Sie bei der Eingangskontrolle nichts übersehen. Aber auch bei der Erstellung...

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Die 13 häufigsten Fehler bei Umsatzsteuer und Rechnungen

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Von Gerhard Schneider,

Prüfen Sie jetzt genau, ob alle Eingangsrechnungen den strengen Anforderungen entsprechen und alle Pflichtangaben enthalten.

 

Die Gefahr:

Die Rechnungen, Quittungen und sonstigen Belege geben Sie zwar nicht zusammen mit Ihrer elektronischen Steuererklärung ab. Allerdings fordern die Finanzämter immer wieder gern bei unklaren oder strittigen Punkten Belege zur Überprüfung an. Auch die Zahl der Außenprüfungen der Finanzämter bei Selbstständigen und Unternehmen nimmt von Jahr zu Jahr zu. Fallen den Beamten bei einer dieser Überprüfungen fehlerhafte Rechnungen in die Hände, werden diese nicht anerkannt. Schmerzhafte Steuernachforderungen sind dann die Folge.

Die Checkliste mit den 13 häufigsten Fehlern

  • Das Entgelt wird falsch oder gar nicht angegeben.
  • Name und Anschrift des Rechnungsempfängers fehlen oder sind fehlerhaft.
  • Name und Anschrift des Rechnungsstellers fehlen oder sind fehlerhaft.
  • Der Rechnungsaussteller ist nicht identisch mit dem leistenden Unternehmer.
  • Der Steuerbetrag wird falsch aufgeführt.
  • Der Zeitpunkt der Leistung wird nicht angegeben.
  • Die im Voraus vereinbarte Minderung des Entgelts ist nicht berücksichtigt.
  • Die Rechnung nennt einen falschen Steuersatz.
  • Die Rechnung nennt keinen Steuersatz.
  • Die Rechnung weist Leistungen bzw. Lieferungen aus, die gar nicht erbracht wurden.
  • Die sich aus einer Berichtigung ergebende Änderung weist weder die ­Rechnung noch ein Begleitdokument aus.
  • Die Steuernummer oder die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer wird nicht mitgeteilt.
  • Der Bruttobetrag und der Umsatzsteuerbetrag werden nicht genannt.

 

 

Extra-Tipp: Achten Sie auf diese Falle bei Kleinbetragsrechnungen

Für Kleinbetragsrechnungen bis 150 € brutto sieht der Fiskus Erleichterungen vor: Damit sie steuerlich geltend gemacht bzw. zum Vorsteuerabzug berechtigen, müssen sie nur die folgenden Angaben enthalten:

  • Name + Anschrift des Lieferanten oder Dienstleisters
  • Rechnungsdatum
  • Umfang und Bezeichnung der Lieferung/Leistung
  • Steuersatz für die im Brutto-Entgelt enthaltene Umsatzsteuer
  • Bruttoentgelt

Was jedoch immer wieder übersehen wird: Die 150-€-Grenze, bis zu der eine Rechnung als Kleinbetragsrechnung durchgeht, gilt brutto – also inklusive Umsatzsteuer. Also Rechnungen und Belege über einem Netto-Betrag von 126,05 € plus 19 % Umsatzsteuer sind deshalb keine Kleinbetragsrechnungen mehr und müssen alle ausführlichen Angaben enthalten, die Sie in der Checkliste finden.

Achtung: Die Prüfer des Finanzamts suchen mit Software nach Rechnungen über Beträge um 150 €, um diesen Fehler gezielt aufzuspüren!

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