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Gleitzone oder nicht Gleitzone – das ist hier die Frage

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Von Midia Nuri,

Auch bei der Gleitzonenregelung gibt es Ausnahmen von der Regel. Für bestimmte Personenkreise dürfen Sie die Gleitzonenregelung nicht anwenden – auch dann nicht, wenn deren Arbeitsentgelt sich genau im Bereich der Gleitzone bewegt.

 

Achtung: Das gilt auch für Mitarbeiter in Altersteilzeit.

Diese Regeln gelten

Ihr Mitarbeiter gehört nur dann zur Gleitzone, wenn sein regelmäßiges Arbeitsentgelt zwischen 400,01 und 800 € liegt. Um das regelmäßige Arbeitsentgelt zu ermitteln, verwenden Sie dieselben Grundsätze wie bei 400-€-Kräften.

Das heißt, Sie stellen mindestens auf das Arbeitsentgelt ab, auf das der Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch hat, beispielsweise aufgrund

  • eines Tarifvertrags,
  • einer Betriebsvereinbarung oder
  • einer individuellen Absprache im Arbeitsvertrag.

Insoweit kommt es auf die Höhe des tatsächlich gezahlten Arbeitsentgelts nicht an.

Achtung: Die Bundesregierung plant, die Minijobgrenze im Jahr 2013 von derzeit 400 € auf 450 € anzuheben. Im Zuge dessen soll dann auch der Gleitzonenbereich um 50 € nach oben verschoben werden. Er würde dann zwischen 450,01 und 850 € liegen.

 

Für diese Personen gilt die Gleitzonenregelung nicht

Nicht anwenden dürfen Sie die Gleitzonenregelung für

  • Mitarbeiter in Altersteilzeit oder sonstigen Vereinbarungen flexibler Arbeitszeiten, in denen erst das reduzierte Entgelt in die Gleitzone fällt,
  • Personen in der Berufsausbildung, also Ihre Auszubildenden und Praktikanten,
  • für Beschäftigte, bei denen für die Beitragsberechnung fiktives Entgelt herangezogen wird, also zum Beispiel Behinderte in Behindertenwerkstätten, Mitglieder geistlicher Genossenschaften, Diakonissen,
  • für Personen, die Arbeitsentgelt aus Wiedereingliederungsmaßnahmen nach einer Arbeitsunfähigkeit erhalten,
  • für versicherungspflichtige Arbeitnehmer, die regelmäßig mehr als 800 € verdienen und deren Entgelt nur wegen Kurzarbeit oder im Baugewerbe wegen schlechten Wetters so weit gemindert ist, dass das tatsächlich erzielte Arbeitsentgelt die obere Gleitzonengrenze unterschreitet.

Achtung: Auch von der Regelung ausgenommen sind Teilnehmer am freiwilligen sozialen oder freiwilligen ökologischen Jahr sowie auch Bundesfreiwilligendienstleistende, da für diese Personen der Arbeitgeber die Beiträge allein trägt.

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