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Ihre Rechnungen: Das dreckige Dutzend

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Von Midia Nuri,

Eigentlich ist es einfach. Es ist nur unübersichtlich, was der Fiskus da an Anforderungen an Ihre Rechnungen stellt.

 

Achtung: Das ist keine reine Formsache. Sie müssen sich schon durch die Rechnungspflichtangaben quälen – sonst gefährden Sie Ihren Vorsteuerabzug oder den Ihres Kunden.

Prüfen Sie also, ob Ihre Lieferanten die Rechnungen auch wirklich korrekt ausgestellt haben – bevor Sie sie überweisen. Für bereits vereinnahmte Beträge checken Sie aber ruhig auch bald noch mal nach, ob alles in Ordnung ist. Dann können Sie notfalls eine Berichtigung einfordern.

Tipp: Eine Rechnungskorrektur sollten Sie stets so rasch wie möglich einfordern. Wer weiß, ob es Ihren Lieferanten in ein paar Jahren noch gibt. Bei einer Betriebsprüfung schauen Sie dann womöglich in die Röhre, wenn die Rechnung falsch war.

 

Auf diese 12 Fallen sollten Sie Ihre Rechnungen prüfen

In diesen 12 Fällen kassiert der Betriebsprüfer den Vorsteuerabzug. Daher sollten Sie so bald wie möglich all Ihre Eingangsrechnungen überprüfen. Das ist das dreckige Dutzend:

  1. Das Entgelt wird falsch oder gar nicht angegeben.
  2. Der Name und die Anschrift des Rechnungsempfängers fehlen.
  3. Der Name und die Anschrift des Rechnungsstellers fehlen.
  4. Der Rechnungsaussteller ist nicht identisch mit dem leistenden Unternehmer.
  5. Der Steuerbetrag wird falsch aufgeführt.
  6. Der Zeitpunkt der Leistung wird nicht angegeben.
  7. Die im Voraus vereinbarte Minderung des Entgelts ist nicht berücksichtigt.
  8. Die Rechnung nennt einen falschen Steuersatz.
  9. Die Rechnung nennt keinen Steuersatz.
  10. Die Rechnung weist Leistungen bzw. Lieferungen aus, die gar nicht erbracht wurden.
  11. Die sich aus einer Berichtigung ergebenden Änderungen werden weder aus der Rechnung noch aus einem Begleitdokument deutlich.
  12. Die Steuernummer oder die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) wird nicht mitgeteilt.

Tipp: Begleichen sollten Sie spätestens von jetzt an wirklich nur korrekte Rechnungen.

Achtung: Auch falsche Rechnung gelten

Eine falsch ausgestellte Rechnung kann nur Ihr Lieferant rechtsverbindlich korrigieren. Die Rechnung Ihres Lieferanten bleibt umsatzsteuerlich trotzdem voll wirksam. Deshalb ist eine Korrektur so wichtig.

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