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SEPA: Was ändert sich bei Steuern und Buchhaltung?

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Von Gerhard Schneider,

Frage: Überall wird jetzt von SEPA berichtet. Kommen damit auch Änderungen, die ich bei der Steuer oder Buchhaltung beachten muss?

Antwort: Für alle, die es noch nicht gelesen haben: SEPA steht für „Single Euro Payments Area“ oder auf Deutsch: den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum. Ziel dieser Neuregelung ist es, den Zahlungsverkehr in der EU zu vereinheitlichen. Dazu werden die Kontonummern und Bankleitzahlen europaweit vereinheitlicht und internationalisiert:
Ihre Kontonummer wird zur 22-stelligen IBAN:

  • An den ersten 2 Stellen steht das Länderkennzeichen (DE für Deutschland), dann
  • eine 2-stellige Prüfziffer sowie
  • die 8-stellige Bankleitzahl und
  • die Kontonummer Ihres Unternehmens

Die Bankleitzahl zur 11-stelligen BIC:

  • Bankkürzel,
  • Länderkennzeichen und
  • Identifikationsmerkmal

Die Verwendung der neuen Nummern wird ab 1.2.2014 Pflicht – auch bei innerdeutschen Zahlungen. Die neuen Nummern für Ihre Konten finden Sie in der Regel jetzt bereits auf den Auszügen Ihrer Bank.

 

Für Ihre Steuer und Buchhaltung wichtig:

Wenn Sie dem Finanzamt bereits eine Einzugsermächtigung erteilt haben, brauchen Sie dies für die neue IBAN nicht erneut tun. Denn bereits erteilte Einzugsermächtigungen können vom Zahlungsempfänger – hier vom Finanzamt – im SEPA-Basis-Lastschriftverfahren weitergenutzt werden können.

Beachten Sie aber diese Neuerung:

Neben dem Basis- wird es ein SEPA-Firmenlastschriftverfahren geben. Besonderheit: Hier kann die Lastschrift vom Zahlungspflichtigen (z. B. bei Widerspruch gegen den Einzug) nicht mehr innerhalb von 8 Wochen zurückgebucht werden, wie es bei der Basis-Version und beim jetzigem Einzug möglich ist. Sie sollten also darauf achten, dem Finanzamt kein neues SEPA-Firmenlastschriftmanadat zu erteilen, wenn es Sie bitten sollte. So behalten Sie bei ungerechtfertigten Abbuchungen des Finanzamts die Möglichkeit der Rückbuchung.

 

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