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So sparen Sie Steuern mit Ihren Kindern

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Von Gerhard Schneider,

Bis einschließlich 2011 waren die Regeln zur Kinderbetreuung kompliziert. Nur wenn beide Eltern berufstätig waren, konnten sie den Steuervorteil nutzen.

 

Ab 2012 ist die Hürde gefallen, und Sie bekommen den Steuerbonus, auch wenn Ihr Partner nicht arbeitet. Das heißt für Sie: Sammeln Sie Belege, damit Ihnen nichts verloren geht.

Diese Kosten sind absetzbar

  • Unterbringung von Kindern im Kindergarten, in Kindertagesstätten, Kinderhorten, Kinderheimen und Kinderkrippen sowie bei Tagesmüttern, Wochenmüttern und in Ganztagespflegestellen
  • Beschäftigung von Kinderpflegerinnen, Erzieherinnen und Kinderschwestern
  • Beschäftigung von Hilfen im Haushalt, soweit sie das Kind betreuen, z. B. Haushaltshilfe, Au-pair
  • Beaufsichtigung des Kindes bei Erledigung seiner häuslichen Schulaufgaben
  • Taschengeld und Nebenkosten für ein Au-pair
  • freie Kost und Logis für die Betreuungsperson (in Höhe der amtlichen Werte nach der Sozialversicherungsentgeltverordnung)
  • bei geringfügiger Beschäftigung die Pauschalabgabe zur Minijob-Zentrale
  • bei sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung der Arbeitgeberanteil an den Sozialversicherungsbeiträgen
  • Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung
  • Umlagen nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz für die angestellte Betreuungsperson (U1 und U2) sowie die Insolvenzgeldumlage
  • Fahrtkostenerstattungen an die Betreuungsperson, z. B. Taxikosten, öffentliche Verkehrsmittel; entweder tatsächliche Kosten oder pauschal 30 Cent pro Kilometer

 

 

Diese Kosten sind nicht absetzbar

  • eigene Fahrten zum Abholen der Betreuungsperson zu Hause und zum Zurückbringen sowie eigene Fahrten zum Hinbringen der Kinder zur Betreuungsperson oder zum Kindergarten und zum Abholen dort
  • Vermittlung besonderer Fähigkeiten, z. B. Musikunterricht, Computerkurse
  • sportliche und andere Freizeitbetätigungen, z. B. Mitgliedschaft in Sport- und ­anderen Vereinen, Reiten, Tennis
  • Gehaltsreduzierung, Beispiel: Sie oder Ihr Partner reduzieren die Arbeitszeit, um das Kind zu betreuen
  • Schulgeld an Privatschulen
  • Verpflegung des Kindes, z. B. bei einer Tagesmutter oder in einer Kindertagesstätte
  • Unterricht, z. B. Schulgeld, Nachhilfe- und Fremdsprachenunterricht (Tipp: Kosten für den Besuch einer Vorschulklasse können Sie allerdings sehr wohl als Kinderbetreuungskosten abziehen.)

Welche Beträge Sie absetzen können

Kinderbetreuungskosten können Sie für Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr (also bis zum 14. Geburtstag) geltend machen – und zwar: pro Kind 2/3 der nachgewiesenen Ausgaben von maximal 6.000 €, also höchstens 4.000 € pro Kind. Das ­Beispiel zeigt, welche Ersparnis damit möglich ist. Der Abzug erfolgt 2012 als Sonder-, nicht mehr als Betriebsausgabe wie vorher. Das kann ein Nachteil sein, wenn Sie gewerbesteuerpflichtig sind. Denn als Sonderausgaben senken sie nicht den Gewerbeertrag und haben somit keine Auswirkung mehr auf die Gewerbesteuer.
Damit Ihre Kinderbetreuungskosten tatsächlich anerkannt werden, müssen 2 Bedingungen erfüllt sein:

  1. Weisen Sie die Kosten durch eine Rechnung oder einen anderen Beleg nach. Das kann z. B. auch ein Bescheid über die Kindergartengebühren oder ein schriftlicher Arbeitsvertrag mit der Betreuungsperson sein.
  2. Die Kosten dürfen Sie auf keinen Fall bar bezahlen. Überweisen Sie die Beträge immer und bewahren Sie die Kontoauszüge für den Fall der Überprüfung auf!

 

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