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So vereinbaren Sie einen Vorschuss – zu Ihren Gunsten!

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Von Gerhard Schneider,

Je größer ein Auftrag ist, desto größer ist auch Ihr finanzielles Risiko. Schließlich bindet ein solcher Auftrag in erheblichem Maße Ihre Arbeitszeit und blockt Sie damit für andere Arbeiten. Ihre laufenden Kosten entstehen aber auch weiterhin.

Es ist daher schon betriebswirtschaftlich notwendig, dass Sie von Ihrem Auftraggeber einen Vorschuss verlangen. Typisch ist beispielsweise folgende Regelung:
„Der Auftragnehmer erhält ein Honorar in Höhe von … €. Auf die Honoraransprüche des Auftragnehmers zahlt der Auftraggeber Vorschüsse wie folgt: … € am … und weitere … € am …“
Aber auch bei eher übersichtlichen Aufträgen ist es durchaus üblich, Vorschüsse zu verlangen. Vor allem dann, wenn sich das Projekt, an dem Sie mitarbeiten, länger hinzieht.
Bitte beachten Sie:
Es kann aber auch finanziell unglücklich sein, Vorschüsse zu vereinbaren. Dann nämlich, wenn ein vereinbartes erfolgsabhängiges Honorar hinter den Vorschüssen zurückbleibt und deshalb Rückzahlungen fällig werden.

 

Beispiel: Sie entwickeln für ein Unternehmen ein Produkt, das über den Handel verkauft werden soll. Bei Abverkauf der ersten Auflage würden Sie ein Honorar in Höhe von 15.000 € erzielen. Der Auftraggeber plant mit mindestens zwei Auflagen und ist deshalb bereit, Ihnen einen Vorschuss in Höhe von 20.000 € zu zahlen. Einen Großteil des Vorschusses wird der Auftraggeber deshalb zurückfordern.

Ihre Lösung

Eine solche Rückzahlung können Sie verhindern, indem Sie mit Ihrem Auftraggeber eindeutige Regelungen dazu treffen, ob und ggf. in welchem Umfang der Vorschuss zurückzuzahlen bzw. zu verrechnen ist:
Der Auftragnehmer erhält bei Abschluss des Vertrags einen nicht rückzahlbaren Vorschuss in Höhe von … €.
Bei der vorgenannten Formulierung ist Ihnen der Vorschuss selbst dann sicher, wenn das Erfolgshonorar später geringer ausfällt als der Vorschuss. Noch besser ist es, wenn es Ihnen gelingt, einen Vorschuss zu vereinbaren, der auf das Honorar überhaupt nicht angerechnet wird. Mit anderen Worten: Der Vorschuss stellt dann quasi ein einmaliges Zusatzhonorar dar. Das sichern Sie sich mit folgender Formulierung:

Der Auftragnehmer erhält bei Abschluss des Vertrags einen nicht rückzahlbaren und nicht verrechenbaren Vorschuss in Höhe von … €.

 

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