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Testen Sie Ihr Praxis-Wissen: 3 Rechnungsfragen, auf die Sie die Antwort kennen sollten

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Von Gerhard Schneider,

Dass bei der Rechnungsstellung immer wieder neue Fragen und Unsicherheiten auftauchen, zeigen mir beinahe täglich die Fragen von Lesern. Drei aktuelle Fragen, die mich in den vergangenen Tagen erreicht haben, beantworte ich heute. Machen Sie einmal den Test: Können Sie alle richtig beantworten?

„Reicht die Postfachadresse auf der Rechnung?“

Frage: Ich habe die Rechnung eines Unternehmens erhalten, aus der ich die Vorsteuer geltend machen will. Das Unternehmen hat bei seiner Absenderadresse darauf nur ein Postfach angeben. Reicht das aus oder ist die Angabe der Straßenanschrift notwendig?
Antwort: Zu den Pflichtangaben einer Rechnung, die Voraussetzung für den Vorsteuerabzug ist, gehört die Adresse des Absenders. Sie muss also korrekt sein und das Unternehmen muss unter der angegebenen Adresse existieren. Es reicht allerdings aus, wenn sich aufgrund der in der Rechnung aufgenommenen Bezeichnungen der Name und die Anschrift des Leistenden und des Leistungsempfängers eindeutig feststellen lassen. Deshalb akzeptiert das Finanzamt auch Rechnungen, in denen der Absender mit Postfach vermerkt ist.

 

„Ist es in Ordnung, wenn ich gar keine Rechnung ausstelle?“

Frage: Normalerweise arbeite ich für Firmenkunden. Jetzt habe ich zum ersten Mal für einen Privatkunden gearbeitet, und er sagt, er will keine Rechnung. Soll ich ihm trotzdem eine schicken, um den Ein­druck der Schwarzarbeit zu vermeiden? Was meint das Finanzamt dazu?
Antwort: Ob der Kunde eine Rechnung haben will oder nicht, kann Ihnen vollkommen egal sein. Sie können ihm eine schicken, damit er sie wegwirft, oder es einfach lassen. Das Finanzamt hat lediglich ein Interesse daran, dass Sie alle Ihre Einkünfte verbuchen, also in Ihrer Steuererklärung angeben.
Sie können also ganz beruhigt sein: Schwarzarbeit könnte man Ihnen nur dann vorwerfen, wenn Sie diese Einkünfte z. B. auf ein anderes Konto leiten und nicht in Ihrer Steuererklärung angeben würden.

„Muss eine Rechnung unterschrieben sein?“

Frage: Muss ich meine Rechnungen, die ich an meine Kunden schicke, eigentlich unterschreiben? Die meisten Rechnungen, die ich selbst bekomme, tragen zwar keine Unterschrift, aber manchmal schicken mir andere Selbstständige eine unterschriebene Rechnung. Gibt es eine Vorschrift dazu?

Antwort: Es gibt – wie gesagt – eine ganze Reihe von Pflichtangaben auf Rechnungen, und immer wieder gibt es neue Urteile dazu. Zur Unterschrift gilt allerdings: Sie brauchen Ihre Rechnungen nicht zu unterschreiben. Die Unterschrift ist überflüssig. Aus steuerlicher Sicht ist es deshalb egal, ob Sie Ihre Rechnungen unterschreiben oder nicht.

 

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