Gratis-Download

Dieser Gratis-Download erläutert die Rechnungspflichtangaben, damit Sie bei der Eingangskontrolle nichts übersehen. Aber auch bei der Erstellung...

Jetzt downloaden

Von den Semesterferien an den Universitäten profitieren: So beschäftigen Sie Studenten und sparen kräftig Lohnnebenkosten

0 Beurteilungen

Von Gerhard Schneider,

Darum geht es beim Werkstudentenprivileg: Erfüllt ein Beschäftigter alle Voraussetzungen als Student, bleibt er in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung beitragsfrei. Nur die Beiträge zur Rentenversicherung müssen Sie auch für Studenten abführen. Stellt Ihr Unternehmen Studenten als Mitarbeiter ein, können Sie sie nur dann kostengünstig als Werkstudenten abrechnen, wenn die folgenden 3 Voraussetzungen zutreffen:

 

 

  • Es muss sich tatsächlich um einen Studenten handeln.
  • Der Mitarbeiter darf seinen Studentenstatus nicht verlieren, das heißt, er muss seinem Erscheinungsbild nach überwiegend Student sein.
  • Das Unternehmen muss bestimmte Grenzen bei der Arbeitszeit beachten.

Das klingt zunächst einfach, birgt beim genaueren Hinschauen jedoch einige Fallen, über die Arbeitgeber immer wieder stolpern und dann teure Nachzahlungen aufgebrummt bekommen.

Falle 1: Ist der Student wirklich ein Student?

Nicht alle Bewerber, die sich Studenten nennen, sind tatsächlich Studenten. Nur Bewerber, die an einer in- oder ausländischen Universität, an einer Fachhochschule oder an einer staatlich anerkannten Berufsfachschule oder Fachschule, z. B. einer Technikerschule, eingeschrieben sind, genießen das Werkstudentenprivileg. Lassen Sie sich jedes Semester eine gültige Immatrikulationsbescheinigung vorlegen.

Falle 2: Ist der Student Student geblieben?

Manch ein Student hat eine gültige Immatrikulationsbescheinigung, ist in den Augen der Sozialversicherungsträger aber kein privilegierter Werkstudent (mehr). Das trifft schnell in 3 Fällen zu: Sogenannte Bummelstudenten, also Studenten, die deutlich länger als üblich studieren, können Sie nicht mehr als Werkstudenten abrechnen. Als Grenze gilt das 25. Semester. Riskant kann es schon nach dem 19. Semester sein. Beschäftigen Sie also nur Studenten, die weniger Semester auf dem Buckel haben.

 

Falle 3: Arbeitet der Student zu viel?

Beachten Sie zudem 2 wichtige Grenzen bezüglich der Arbeitszeiten, die Sie nicht überschreiten dürfen, wenn der Student Werkstudent bleiben soll:

  • Arbeitszeit pro Woche: Bei Beschäf­tigung in der vorlesungsfreien Zeit (Semesterferien), können Sie den Werkstudenten wie jeden anderen Mitarbeiter beschäftigen (also 40 Arbeitsstunden oder mehr pro Woche, solange die Grenzen des Arbeitsschutzes eingehalten werden). Aber Vorsicht: Arbeitet der Student außerhalb der Semesterferien in Ihrem Unternehmen, darf die Arbeitszeit maximal 20 Arbeitsstunden pro Woche betragen. Sonst verliert er seinen Studentenstatus.
  • Arbeitszeit pro Jahr: Studenten dürfen nicht unbegrenzt lange arbeiten. Gestattet sind maximal 26 Wochen mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden (Wochen mit Arbeitszeiten, die darunterliegen, zählen nicht mit) innerhalb eines Jahres.

 

Steuern und Bilanzierung aktuell

Egal ob es um korrekte und günstige Abrechnung Ihrer Reisekosten, die Abschreibung und Besteuerung Ihres Firmen-Pkws, die richtige Vorgehensweise beim Führen eines Fahrtenbuchs oder anderer betrieblich genutzter Wirtschaftsgüter geht. Jetzt bekommen Sie die aktuellsten und wichtigsten Tipps frei Haus.

Datenschutz

Anzeige

Gratis Downloads
13 Beurteilungen
17 Beurteilungen
1 Beurteilung
Produktempfehlungen

Ihr Excel-Lernsystem: Verständlich, kompakt, effektiv

Das Rundum-Wohlfühl-Paket im Rechnungswesen

Das praxisnahe und kompetente Nachschlagewerk für Ihren erfolgreichen Einsatz von Excel