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Vorteile durch einen Investitionsabzugsbetrag

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Von Iris Schuler,

Mit dem Investitionsabzugsbetrag haben Sie die Möglichkeit, eine steuermindernde Rücklage für eine zukünftige Anschaffung zu bilden und dadurch im Voraus Steuern zu sparen, ohne zunächst tatsächlich Geld auszugeben. Welche Vorteile sich aus dem Investitionsabzugsbetrag für Sie ergeben, lesen Sie in diesem Beitrag.

Was ist der Investitionsabzugsbetrag genau? Dazu ein Beispiel:

Sie planen 2012 eine neue Maschine zu kaufen, die voraussichtlich 40.000,- Euro kosten wird. Die Maschine werden Sie rein betrieblich nutzen. In Ihrer Steuererklärung 2009 können Sie einen Investitionsabzugsbetrag bis zu einer Höhe von 40 Prozent der geplanten Anschaffungskosten bilden. Das sind 16.000,- Euro. Diese 16.000,- Euro vermindern steuerlich Ihren Gewinn. Bei einem Steuersatz von 30 Prozent sparen Sie in 2009 4.800,- Euro, ohne einen Cent auszugeben. Im Jahr der Anschaffung wird der Investitionsabzugsbetrag dem Gewinn wieder zugeschlagen.

Investitionsabzugsbetrag: 2 wichtige Vorteile

Vorteil 1: Mit dem Investitionsabzugsbetrag sparen Sie schon heute Steuern mit Ausgaben, die Sie erst innerhalb der folgenden drei Jahre tätigen.

Vorteil 2: Sie können einen Investitionsabzugsbetrag auch dann bilden, wenn Sie später gar nicht investieren. So können Sie eine Steuerzahlung aufschieben. Diese kostet Sie allerdings Zinsen. Sie zahlen 0,5 Prozent pro Monat ab dem 15. Monat nach Ablauf des Jahres der Bildung.

Theoretisch können Sie mit Investitionsabzugsbeträgen Ihre Steuerlast auf Null reduzieren. Deshalb gibt es Höchstgrenzen:

Zum einen dürfen Sie maximal 40 Prozent der geplanten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten eines Wirtschaftsguts als Investitionsabzugsbetrag ansetzen. Selbstverständlich ist ein niedriger Investitionsabzugsbetrag ebenfalls möglich. Zum anderen darf die Summe aller Investitionsabzugsbeträge, die Sie bilden, die Summe von 200.000,- Euro nicht überschreiten. Diese Grenze gilt für alle Investitionsabzugsbeträge, die noch nicht aufgelöst sind, also nicht nur für die eines Jahres.

Wie Sie den Investitionsabzugsbetrag bilden

Einen Investitionsabzugsbetrag müssen Sie in den beim Finanzamt einzureichenden Unterlagen erläutern. Als Einnahmenüberschussrechner füllen Sie die Zeilen 74 bis 79 auf Seite 3 der Anlage EÜR aus, um einen oder mehrere Investitionsabzugsbeträge geltend zu machen.

Sie benötigen folgende Angaben:

  • Bezeichnung des Wirtschaftsguts
  • voraussichtliche Anschaffungskosten
  • beanspruchter Betrag, maximal 40% der Anschaffungskosten
  • Gesamtsumme der Investitionsbeträge

Die Summe der Abzugsbeträge mindert den Gewinn in Ihrer Einnahmen-Überschuss-Rechnung wie eine Betriebsausgabe und damit Ihre Einkommenssteuer.

 

 

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