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Warum Sie bei einer Gehaltserhöhung für Minijobber jetzt genau hinschauen sollten

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Von Gerhard Schneider,

Seit dem 1. Januar 2013 dürfen Minijobber 450 Euro statt bisher 400 Euro pro Monat verdienen. Minijobber, die Sie nach dem 1. Januar 2013 eingestellt haben, sind allerdings automatisch rentenversicherungspflichtig.

 

Aufpassen heißt es aber auch, wenn Sie Minijobbern, die schon vorher eingestellt wurden, nun eine Gehaltserhöhung angeboten haben oder diese länger arbeiten und damit mit ihrem Gehalt über die alte Grenze von 400 Euro kommen.
Denn auch in diesem Fall tritt Rentenversicherungspflicht ein.
Das heißt: Ein bislang rentenversicherungsfreier Minijobber ist dann zur Rentenversicherung verpflichtet und muss Beiträge abführen. Wie Sie dabei rechnen, zeigt das folgende Beispiel.
Ein Beispiel zeigt, worum es geht:
Der bei Ihnen für Büroarbeiten zuständige Minijobber Michael Muster Peters verdiente bislang 390 Euro und war rentenversicherungsfrei. Nach einer Gehaltserhöhung liegt sein monatlicher Lohn nun bei durchschnittlich 430 Euro.
Michael Muster bewegt sich mit seinem Gehalt zwar noch im Bereich einer geringfügigen Beschäftigung, also eines 450-Euro-Minijobs, aber durch das Überschreiten der alten 400-Euro-Grenze wird er nun rentenversicherungspflichtig. Sie als Arbeitgeber müssen nun 3,9 Prozent von seinem Gehalt abziehen und als Rentenbeitrag an die Minijob-Zentrale überweisen. Folge: Michael Muster hat weniger netto.

 

So vermeiden Sie die Versicherungspflicht:
Wie alle neu eingestellten Minijobber auch kann Michael Muster aber bei Ihnen als Arbeitgeber beantragen, dass er von der Rentenversicherungspflicht befreit wird, um netto mehr auf dem Konto zu haben.
Damit Sie dabei alles richtig machen, können Sie einen entsprechenden vorformulierten Antrag bei der Minijob-Zentrale herunterladen. Das fertige Formular braucht Ihr Minijobber dann nur noch zu unterschreiben.
Der Minijob-Zentrale teilen Sie in diesem Fall mit, dass sich Frau Peters befreien lassen hat, und die Lohnabrechnung nehmen Sie ab dem Monat des Befreiungsantrags dann wieder ohne Abzüge für Frau Peters vor.

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