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Wegen SEPA in die Insolvenz? Bloß nicht!

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Von Midia Nuri,

Mit der Umstellung auf den einheitlichen europäischen Zahlungsverkehr (SEPA) geht es offenbar nicht gut voran. Die Finanzaufsichtsbehörde Bafin warnt nun einem Bericht von Handelsblatt Online die Finanzinstitute, dass im Falle einer verspäteten Umstellung auf Sepa die Liquiditätsversorgung bei den Unternehmen heftig gestört werden könnte – und damit Firmenpleiten drohen. Die Banken sollten mit Nachdruck auf eine rechtzeitige Umsetzung bei Ihren Kunden hinwirken.

Tipp: Falls Ihre Bank noch nicht auf Sie zugekommen ist, fragen Sie doch einfach selbst nach Ihren neuen Daten. Und am besten erkundigen Sie sich auch zumindest bei Ihren wichtigsten Zulieferern. Schließlich wollen Sie, dass auch bei denen alles glatt geht.

Das ändert sich durch SEPA

Ab dem 1.2.2014 müssen Ihre Überweisungen und Lastschriften den einheitlichen rechtlichen und technischen Anforderungen im europäischen Zahlungsraum genügen.

Grundlage ist der Entwurf des SEPA-Begleitgesetzes, den das Bundeskabinett am 25.4.2012 beschlossen hat. SEPA steht für „Single Euro Payments Area“ oder auf deutsch: den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum. Das Ziel: den Zahlungsverkehr in der EU vereinheitlichten.

Achtung: Die Änderung betrifft Sie aber in jedem Fall auch, wenn Sie keine EU-Kontakte pflegen. Sie müssen also auf jeden Fall handeln.

 

Das bedeutet für Sie

Auch die in Deutschland gebräuchlichen Überweisungs- und Lastschriftverfahren können ab dem 1.2.2014 nicht mehr genutzt werden. Ab diesem Zeitpunkt sind entsprechende bargeldlose Zahlungen grundsätzlich nur noch im Wege der SEPA-Überweisung und -Lastschrift möglich.

Augenfälligste Veränderung auf den neuen Überweisungsformularen sind die internationale Bankkontonummer (IBAN) und die internationalen Bankleitzahlen (BIC).

1. IBAN

Die IBAN ist je nach Land unterschiedlich lang, aber stets gleich aufgebaut. In Deutschland besteht sie aus einer 22-stelligen Kombination von Buchstaben und Ziffern.

An den ersten 2 Stellen steht das Länderkennzeichen (DE für Deutschland), dann

  • eine 2-stellige Prüfziffer sowie
  • die 8-stellige Bankleitzahl und
  • die Kontonummer Ihres Unternehmens.

Beispiel:
DE 23 12344321 1298347600

2. BIC

Die internationale Bankleitzahl muss bei inländischen Überweisungen und Lastschriften voraussichtlich bis Februar 2014 und bei grenzüberschreitenden Zahlungen bis Februar 2016 angegeben werden.

Die BIC setzt sich aus maximal 11 Zeichen zusammen, und zwar

  • Bankkürzel,
  • Länderkennzeichen und
  • Identifikationsmerkmal.

Beispiel:
ABCD DE 2B9K x

 

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