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Das Kleingewerbe und die Einnahmen-Überschuss-Ermittlung

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Einnahmen-Überschuss-Rechnung
Urheber: blende11.photo | Fotolia

Von Gerhard Schneider,

Wenn Ihre Umsätze die 17.500-€-Grenze nicht überschreiten, brauchen Sie die Anlage EÜR Ihrer Einkommensteuer nicht unbedingt auszufüllen. Solange dieser Umstand gilt, also Ihre Umsätze in diesem Rahmen bleiben und Sie mithin der Kleinunternehmerregelung unterliegen, können Sie sich auch den mit Ausgaben verbundenen Einsatz einer Buchführungssoftware sparen.

Das erfordert allerdings ein wenig Vorarbeit, da Sie um die elektronische Übermittlung Ihrer Steuerdaten an das Finanzamt auch in diesem Fall nicht herumkommen.

Zur Aufbereitung Ihrer Zahlen in einer freien Einnahmen-Überschuss-Rechnung empfiehlt sich hier eine klare Gliederung, die der Struktur Ihres Betriebs angepasst ist. Das bietet dem Finanzamt den geforderten Überblick in Ihre steuerlichen Gegebenheiten. Dazu soll Ihnen unser Beispiel unten Anhaltspunkte bieten. Die Struktur passen Sie bitte an Ihre tatsächlichen Bedingungen an.

Positionen mit geringen Beträgen fassen Sie zusammen, während Sie große Posten mit unterschiedlichen Beträgen weiterhin einzeln gegliedert auflisten. Verfahren Sie mit Nettobeträgen, wenn Ihr Be- trieb der Umsatzsteuerpflicht unterliegt. Dann haben Sie bereits alle für die Umsatzsteuererklärung benötigten Werte und Zahlen zur Hand:

  • Ihr Name
  • Ihre Anschrift
  • Ihre Steuernummer
  • Gewinnermittlung gemäß § 4 Abs. 3 EStG
  • für die Zeit vom 1. Januar 20xx bis 31. Dezember 20xx
  • (Einnahmen-Überschuss-Rechnung)

Betriebseinnahmen

  • Umsatzerlöse (netto)
  • Umsatzsteuer
  • vom Finanzamt erstattete Umsatzsteuer
  • Betriebseinnahmen gesamt

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Betriebsausgaben

  • Absetzung für Abnutzung lt. Verzeichnis
  • Raumkosten
  • Telefon, Mobilfunk, Internet
  • Beiträge und Gebühren
  • Werbekosten
  • Schuldzinsen
  • gezahlte Vorsteuerbeträge
  • an das Finanzamt entrichtete Umsatzsteuer
  • Bewirtungskosten, abziehbar (70 %)
  • Bewirtungskosten, nicht abziehbar (30 %)
  • Kfz-Kosten
  • Sonstige Betriebsausgaben
  • Betriebsausgaben gesamt
  • Gewinn/Verlust 20xx

Rechtliche Grundlagen

Ihre E-Mail reicht für den Einspruch

Der Steuerbescheid weist Mängel auf oder Ihre Kindergeldfestsetzung ist „gut gemeint, aber knapp daneben“? Dann ist ein Einspruch Ihr gutes Recht und probates Mittel, sich gegen die amtliche Hydra zur Wehr zu setzen.

Voraussetzung für einen rechtssicheren Ablauf ist dabei die Schriftform oder die mündliche Erklärung zur Niederschrift bei Ihrem zuständigen Finanzamt. Die Schriftform ist ebenfalls wirksam eingehalten, wenn Sie Ihren Einspruch mittels E-Mail einlegen. Dieser Vorgang zur Datenübermittlung erfordert keine qualifizierte Signatur, wie der Bundesfinanzhof im Urteil vom 13.5.2015 (Az. III R 26/ 14) festhielt.

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