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Nehmen Sie diese Änderungen ernst!

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Von Gerhard Schneider,

Wie in jedem Jahr gibt es auch für die Steuererklärung 2013 eine neue Fassung der Anlage EÜR (Bundesfinanzministerium, Schreiben vom 11.9.2013, Az. IV C 6 - S 2142/ 07/10001: 006 DOK 2013/0820092). Leider gibt es hier eine schlechte Nachricht: In diesem Jahr ist das Formular erneut verschärft worden!

 

Die Änderung, die Sie beachten sollten, kommt auf Seite 2 des Formulars bei den Betriebsausgaben. Ab Zeile 39 sind die Ausgaben, die Sie geltend machen, noch einmal genauer aufgeschlüsselt. Mit anderen Worten: Der Fiskus will mehr Informationen.
Hier möchte das Finanzamt jetzt erstmals im Formular Zahlen zu den folgenden Ausgabeposten sehen:

  • Übernachtungs- und Reisenebenkosten bei Geschäftsreisen des Steuerpflichtigen
  • Miete/Leasing für bewegliche Wirtschaftsgüter (ohne Kraftfahrzeuge)
  • Beiträge, Gebühren, Abgaben und Versicherungen (ohne solche für Gebäude und Kraftfahrzeuge)
  • Werbekosten (z. B. Inserate, Werbespots, Plakate)

In den vergangenen Jahren waren diese Ausgaben nicht aufgeschlüsselt und gezielt abgefragt worden. Bisher stecken diese Ausgaben unauffällig in dem großen Posten „Übrige unbeschränkt abziehbare Betriebsausgaben“. Jetzt müssen Sie im Formular erstmals genau aufschlüsseln, wie viel Sie 2013 für Geschäftsreisen, Miete und Leasing, Versicherungen sowie Werbung ausgegeben haben.

 

Was diese Änderungen für Sie bedeuten

Nehmen Sie diese Änderungen ernst! Machen Sie sich dazu klar, warum die umstrittene Anlage EÜR vor einigen Jahren zur Pflicht bei der Abgabe der Steuererklärung gemacht wurde:
Der Fiskus wollte ein Werkzeug, um Auffälligkeiten bei den Betriebseinnahmen und -ausgaben schnell zu finden. Bis zur Einführung der Anlage EÜR konnten Selbstständige eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung mit der Steuererklärung abgeben, für die es keine vorgeschriebene Form gab. Das ermöglichte es auf der einen Seite, Ausgaben zu „verstecken“. Auf der anderen Seite war es aufwendig, sich in die unterschiedlichen Überschuss-Rechnungen einzuarbeiten und sie auszuwerten. Mit dem standardisierten Formular zur EÜR war damit Schluss:
Der Fiskus konnte ab diesem Moment sehen, wer welche Betriebsausgaben geltend gemacht hat. Dazu wurden besonders genau die Ausgaben an den Punkten abgefragt, die immer wieder für Ärger sorgen: die Ausgaben für den Firmenwagen und Geschenke für Geschäftspartner beispielsweise.
Durch die standardisierte Abfrage fällt es seit Einführung des Formulars sofort auf, wenn ein Selbstständiger besonders viel für Firmenwagen etc. ausgibt.

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