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Elektronische Abgabe der Steuererklärung 2011: Antworten auf drei häufige Fragen

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Bei der elektronischen Abgabe der Steuererklärung 2011 gibt es noch zahlreiche Unklarheiten. Hier die Antworten auf die drei häufigsten und wichtigsten Fragen:

 

Auf welchem Weg bekomme ich meinen Steuerbescheid?


Antwort: Hier bleibt trotz moderner Technik alles beim Alten. Die Pflicht zur elektronischen Übermittlung trifft nur Sie – nicht das Finanzamt. Ihren Steuerbescheid 2011 werden Sie wie gehabt mit der Post auf Papier bekommen. Die Finanzbehörden haben sonst noch keine Möglichkeit, Ihnen den Bescheid rechtskräftig zukommen zu lassen.
Wenn Ihr Bescheid erstellt und auf den Postweg gebracht ist, sollen Sie die Daten daraus auch online abrufen können.

Muss ich unbedingt elektronisch abgeben? Kann ich die Formulare nicht einfach ausdrucken, ausfüllen und auf Papier einschicken?

Antwort: Das geht nur in Ausnahmefällen: Ihr Finanzamt hat die Möglichkeit, „zur Vermeidung unbilliger Härten“ auf die elektronische Abgabe zu verzichten. Die Hürden sind allerdings hoch. In diesen Fällen könnte eine Chance bestehen:

  • Sie haben keinen Computer und brauchen für Ihre selbstständige Tätigkeit auch keinen.
  • Sie haben keinen Internetzugang.

In solchen Fällen schreiben Sie rechtzeitig vor Ablauf der Abgabefrist einen Antrag ans Finanzamt.

 

Weniger schwerwiegende Gründe werden wahrscheinlich abgelehnt. Wer etwa als Grund anführt, dass er nur einen älteren Computer hat, auf dem die neue Elster-Software nicht mehr funktioniert, wird damit keinen Erfolg haben. Denn der Fiskus erwartet, dass Sie die technische Ausstattung notfalls nachrüsten, solange es keine unzumutbare Härte für Sie darstellt.

Wie sende ich Erläuterungen oder Belege mit?

Antwort: Mit dem Versand von Belegen zusammen mit Ihrer Steuererklärung sollten Sie schon immer vorsichtig sein. In der Regel sollten Sie alle Belege und Unterlagen nur gut geordnet bereitlegen, damit Sie diese sofort vorlegen können, wenn das Finanzamt von sich aus nachfragt.
Unaufgefordert Belege mitsenden sollten Sie nur in Ausnahmefällen. Beispiel: Machen Sie größere Spenden steuerlich geltend, kann es sinnvoll sein, die entsprechenden Belege (in Kopie) gleich mitzusenden, um der sicheren Nachfrage vorzubeugen.
Es kann auch sinnvoll sein, ein Anschreiben mit der Steuererklärung ans Finanzamt zu senden, wenn es in 2011 steuerliche Besonderheiten gegeben hat, die Sie erläutern müssen.
In solchen Fällen senden Sie die Belege bzw. Ihr Anschreiben mit den Erläuterungen zusammen mit der „Komprimierten Steuererklärung“ an Ihr Finanzamt. Hintergrund:
„ElsterFormular“, das Programm zur elektronischen Übermittlung Ihrer Steuererklärung, druckt bei der Übermittlung eine Kurzfassung Ihrer Steuererklärung aus, die so genannte „Komprimierte Steuererklärung“ aus, die parallel zur elektronischen Übermittlung unterschrieben per Post an Ihr Finanzamt senden.

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