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Ermitteln Sie möglichst schnell Ihren Umsatz und Gewinn 2012

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Von Gerhard Schneider,

Sie sollten auf jeden Fall direkt zum Jahreswechsel Ihren Umsatz und Gewinn für 2012 berechnen. Denn es gibt zwei wichtige Grenzen, die Sie auf jeden Fall im Auge behalten sollten.

 

Tipp 1: Warum Sie als Kleinunternehmer jetzt unbedingt Ihren Umsatz 2012 ermitteln sollten

Hintergrund: Als Kleinunternehmer, der seinen Kunden keine Umsatzsteuer berechnet, gelten Sie, wenn Sie im vorangegangenen Jahr nicht mehr als 17.500 € (und im laufenden Jahr nicht mehr als 50.000 €) Umsatz erzielt haben (§ 19 Umsatzsteuergesetz). Das heißt: Wenn Sie in 2012 mehr als 17.500 € eingenommen haben, berechnen Sie Ihren Kunden ab 1.1.2013 die Umsatzsteuer, geben regelmäßig Umsatzsteuervoranmeldungen ab und führen die Umsatzsteuer ans Finanzamt ab.
Achtung: Das Finanzamt macht Sie nicht auf Ihre neue Umsatzsteuerpflicht aufmerksam!

Mögliche Folge: Überschreiten Sie die Grenze und berechnen Sie keine ­Umsatzsteuer, fällt dies dem Finanzamt spätestens bei der Abgabe Ihrer ­Steuererklärung 2012 auf. Dann fordert es umgehend den ganzen Umsatzsteuerbetrag von Ihnen ein, der bis dahin aufgelaufen ist.

 

Tipp 2: Warum Sie jetzt unbedingt Ihren Gewinn 2012 ermitteln sollten

Hintergrund: Wenn Sie ein Gewerbetreibender sind (kein Freiberufler), müssen Sie von der EÜR zur aufwändigeren Buchführung wechseln, wenn:

  • Ihr Gewinn 50.000 € überschreitet oder
  • Ihr Jahresumsatz über 500.000 € hinausgeht.

Liegt Ihr Gewinn auch nur 1 € über 50.000 €, müssen Sie nach Aufforderung des Finanzamts im Folgejahr aufwändig Buch führen. Doch Ihnen bleibt eine Chance: Solange Ihr Gewinn nicht wesentlich über dieser Grenze liegt, können Sie ihn durch Bildung eines Investitionsabzugsbetrags unter 50.000 € drücken.
Der Investitionsabzugsbetrag verringert Ihren Gewinn 2012, ohne dass Sie tatsächlich Ausgaben tätigen und weniger Geld auf dem Konto haben. Diese Gewinnminderung wirkt sich auch auf die Buchführungspflicht aus: Die Grenze gilt auch dann als unterschritten, wenn dies nur mithilfe eines Investitionsabzugsbetrags geschehen ist (Finanzgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 14.11.2007, Az. 7 K 7124/07).
Beispiel: Sie ermitteln für 2012 einen Gewinn von 55.000 €. Dann bilden Sie für dieses Jahr einen Investitionsabzugsbetrag in Höhe von z. B. 10.000 € (etwa für den beabsichtigten Kauf eines Lieferwagens, der 25.000 € kostet). Schon liegt Ihr Gewinn mit 45.000 € unter der Grenze und Sie bleiben im Folgejahr bei der EÜR.

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