Gratis-Download

Dieser Gratis-Download erläutert die Rechnungspflichtangaben, damit Sie bei der Eingangskontrolle nichts übersehen. Aber auch bei der Erstellung...

Jetzt downloaden

Überprüfen Sie jetzt Umsatz und Gewinn 2016

0 Beurteilungen
Jahresabschluss
Urheber: Picture-Factory | Fotolia

Von Gerhard Schneider,

Behalten Sie jetzt Ihre Umsatz- und Gewinnzahlen im Auge und schätzen Sie ab, wie die Zahlen für das gesamte Jahr 2016 aussehen werden. So sichern Sie sich Ihre Vorteile!

Hier die beiden wichtigsten Tipps:

Tipp 1: Achten Sie auch auf die Grenzen zur Buchführungspflicht

Wenn Sie als Gewerbetreibender jetzt Ihren Jahresabschluss vorbereiten, achten Sie auch auf die Gewinngrenze von 60.000 € und die Umsatzgrenze von 600.000 (bis 2015: 50.000/500.000 €). Rutscht Ihr Gewinn über diese Grenze, kann Sie das Finanzamt auffordern, künftig zu bilanzieren.

Unangenehme Folge: Sie können Ihren Gewinn nicht mehr mit der einfacheren Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ermitteln.

Steuer-Spar-Tipp: Wenn Sie jetzt abschätzen, dass Sie mit Ihren Einnahmen 2016 knapp über die Grenze rutschen könnten,verschieben Sie Ihre Dezember-Umsätze auf den Januar 2017, in dem Sie Rechnungen erst gegen Silvester verschicken oder mit Kunden eine spätere Zahlung vereinbaren.

Eine weitere Möglichkeit: Solange Ihr Gewinn nicht deutlich über dieser Grenze liegt, können Sie ihn bei der Steuererklärung für 2016 durch Bildung eines Investitionsabzugsbetrags unter die Grenze drücken. Diese Rücklage verringert Ihren Gewinn, ohne dass Sie Ausgaben tätigen.

Wichtig: Freiberufler brauchen auf diese Grenzen nicht zu achten – sie können auch bei höherem Gewinn und Umsatz bei der EÜR bleiben.

Anzeige

 

Tipp 2: Kleinunternehmer? Checken Sie jetzt die Umsatzsteuer-Grenzen

Haben Sie bisher die Kleinunternehmerregelung genutzt und keine Umsatzsteuer eingenommen und abgeführt? Als umsatzsteuerlicher Kleinunternehmer gelten Sie, wenn Sie im vorangegangenen Jahr nicht mehr als 17.500 € (und im laufenden Jahr nicht mehr als 50.000 €) Umsatz erzielt haben.

Achtung: Das Finanzamt macht Sie nicht auf Ihre neue Umsatzsteuerpflicht aufmerksam. Das heißt: Wenn Sie in 2016 mehr als 17.500 € eingenommen haben,müssen Sie ab 1.1.2017 von sich aus – ohne Aufforderung – Umsatzsteuer berechnen. Tun Sie das nicht, fällt dies dem Finanzamt spätestens bei der Abgabe Ihrer Steuererklärung 2017 auf. Dann fordert das Amt die Umsatzsteuer von Ihnen ein.

Steuern und Bilanzierung aktuell

Egal ob es um korrekte und günstige Abrechnung Ihrer Reisekosten, die Abschreibung und Besteuerung Ihres Firmen-Pkws, die richtige Vorgehensweise beim Führen eines Fahrtenbuchs oder anderer betrieblich genutzter Wirtschaftsgüter geht. Jetzt bekommen Sie die aktuellsten und wichtigsten Tipps frei Haus.

Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
Sie können den kostenlosen E-Mail-Newsletter jederzeit wieder abbestellen.

Datenschutz

Anzeige

Gratis Downloads
44 Beurteilungen
30 Beurteilungen
3 Beurteilungen
Jobs