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Veröffentlichen Sie den Jahresabschluss Ihrer GmbH

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Von Iris Schuler,

Führen Sie eine GmbH oder Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)? Vergessen Sie nicht, Ihren Jahresabschluss zu veröffentlichen.

Sie sind dazu verpflichtet, den Jahresabschluss Ihrer GmbH oder Unternehmergesellschaft beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers (eBAZ) einzureichen. Der Jahresabschluss muss innerhalb eines Jahres eingehen. Dies kann auf zwei Wegen geschehen:

  • Reichen Sie die Unterlagen für den Jahresabschluss elektronisch ein. Das können Sie bequem über die Internetseite http://publikations-plattform.de erledigen. Von dort aus werden die Unterlagen für den Jahresabschluss automatisch an das zuständige Handelsregister weitergeleitet und im Unternehmerregister sowie im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
  • Für das Jahr 2008 dürfen Sie Ihre Unterlagen für den Jahresabschluss zum letzten Mal noch in Papierform an den Bundesanzeiger Verlag schickten. Versenden Sie die Unterlagen für den Jahresabschluss an die Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH, Amsterdamer Str. 192 in 50735 Köln.

Jahresabschluss veröffentlichen: Welche Unterlagen sind notwendig?

Welche Unterlagen für den Jahresabschluss Sie veröffentlichen müssen, richtet sich nach der Größe Ihrer GmbH. Ihre GmbH gilt als "klein", falls Sie für das Wirtschaftsjahr 2008 mindestens zwei dieser Voraussetzungen erfüllt haben:

  • bis zu 4,015 Mio. Euro Bilanzsumme
  • bis zu 8,030 Mio. Euro Umsatzerlöse
  • bis zu 50 Arbeitnehmern

Die Offenlegungsfrist für Ihren Jahresabschluss beträgt 12 Monate. Sie haben also für den Jahresabschluss 2008 bis zum 31.12.09 Zeit, diesen zu veröffentlichen. Erfahrungsgemäß macht es Sinn, den Jahresabschluss offen zu legen, sobald Ihnen die Unterlagen vorliegen. Dann können Sie die Veröffentlichung des Jahresabschlusses nicht vergessen.

Über den Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers wird geprüft, ob Sie die Offenlegungsfrist für den Jahresabschluss einhalten. Verstoßen Sie gegen die Regeln, wird automatisch die zuständige Verwaltungsbehörde, das Bundesamt für Justiz, unterrichtet. Dann droht Ihnen ein Ordnungsgeld unter Fristsetzung. Ihre GmbH hat vom Zugang der Androhung an noch sechs Wochen Zeit, den Jahresabschluss offen zu legen um die Festsetzung des Ordnungsgeldes abzuwenden. Reagieren Sie nicht, zahlen Sie als Geschäftsführer ein Ordnungsgeld von bis zu 25.000,- Euro, und zwar aus Ihrer eigenen Tasche.

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