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Kunden sparen auf Ihre Kosten? So nicht!

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Von Heinz-Wilhelm Vogel,

Auch wenn die Geschäfte in nahezu allen Branchen so gut laufen wie schon lange nicht mehr: Säumige Kunden drücken auf die Liquidität Ihres Unternehmens und schränken so Ihren finanziellen Handlungsspielraum ein. Für Sie kommt es deshalb darauf an, offene Forderungen möglichst schnell und kostengünstig durchzusetzen.

Basiszins auf Tiefstand: Wie Sie jetzt offene Forderungen effektiv beitreiben

Das gilt umso mehr, als der Basiszinssatz seit 1.1.2012 nur noch 0,12 % beträgt (Mitteilung der Deutschen Bundesbank, Bundesanzeiger Nr. 197/2011). Damit auch die gesetzlichen Verzugszinsen weiter in den Keller gerauscht.

Der Grund: Wenn Ihr Kunde ein Verbraucher ist, liegt der gesetzliche Verzugszins 5 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz, seit 1.1.2012 also bei 5,12 %. Bei Geschäften mit Gewerbetreibenden, Freiberuflern oder etwa auch dem Staat, beträgt der gesetzliche Verzugszins 8 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz. Damit beträgt er seit dem 1.1.2012 8,12 %.

Säumigen Kunden fehlt der Ansporn für schnelles Zahlen

Damit ist die Schere zwischen den Kontokorrentzinsen der Banken und den gesetzlichen Verzugszinsen jetzt noch weiter geöffnet als jemals zuvor. Die Folge: Sie müssen befürchten, dass finanzschwache Kunden eher Ihre Rechnung unbezahlt lassen als den Kontokorrentkredit bei ihrer Bank in Anspruch zu nehmen.

Wie kaum eine andere Maßnahme, ist das gerichtliche Mahnverfahren geeignet, innerhalb kürzester Zeit an Ihr Geld zu kommen – mit einer Kostenersparnis bis zu 83 % allein an Gerichtskosten im Vergleich zu einer Klageerhebung! Die Details nennt Ihnen die Tabelle am Ende dieses Beitrags.

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Und: Da Sie die Anträge für einen Mahnbescheid auch bei hohen Forderungen selbst stellen können, sich dabei also nicht durch einen Anwalt vertreten lassen müssen, sparen Sie noch einmal erheblich Kosten, Bedenken Sie: Mag Ihre Forderung auch begründet sein, Sie haben dennoch allen Grund, Ihre Kosten gering zu halten.

Zwar muss Ihnen Ihr Kunde die Kosten des gerichtlichen Mahnverfahrens – und dazu gehört auch der Gerichtskostenvorschuss – erstatten, wenn er sich in Zahlungsverzug befindet. Wenn er dazu finanziell aber nicht in der Lage sein sollte, bleiben Sie auf Ihren Kosten „sitzen“. Und auch wenn Sie diese Kosten als Betriebsausgaben absetzen können, gilt immer noch der Grundsatz: „Jeder ersparte Euro ist der beste Euro“.

Vorteile des Mahnverfahrens gegenüber dem Klageverfahren:

  • Es ist einfacher, weil Sie lediglich einen Vordruck ausfüllen müssen. Außerdem müssen Sie Ihre Forderung nicht ausführlich begründen.
  • Es ist schneller, weil eine Gerichtsverhandlung (zunächst) entfällt.
  • Es ist kostengünstiger, weil bei Antragstellung lediglich eine halbe Gerichtsgebühr entsteht.

Den Antrag können Sie mit modernsten Medien stellen

Viele Unternehmen haben das gerichtliche Mahnverfahren überhaupt „nicht auf der Rechnung“. Vielfach gilt dieses Verfahren als bürokratisch, zumal bei vielen noch in Erinnerung ist, dass derartige Anträge relativ aufwendig manuell ausgefüllt werden müssen.

Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Zwar geht es auch heute nicht ohne Anträge. Aber diese können längst im automatisierten Verfahren gestellt werden. Zudem bieten die meisten Gerichte sogar unterschiedliche Antragsmöglichkeiten:

Praxis-Tipp: Vom Barcode-Antrag über einen online-Antrag bis hin zum elektronischen Datenaustausch reicht das „Angebot“, schnell und kostengünstig zu einem Mahnbescheid zu kommen. Eine zusätzliche Zeit- und Arbeitsersparnis ergibt sich für Sie dadurch, dass alle Bundesländer zentrale Anlaufstellen für Mahnbescheidsanträge eingerichtet haben. Das beschleunigt die Bearbeitung noch einmal ganz erheblich.

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