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Dieser Gratis-Download erläutert die Rechnungspflichtangaben, damit Sie bei der Eingangskontrolle nichts übersehen. Aber auch bei der Erstellung...

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Richtig und zügig abrechnen: Wie Sie schneller an Ihr Geld kommen

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Von Iris Schuler,

Sie haben Ihre Arbeit erbracht. Sie haben geliefert oder eine Dienstleistung ausgeführt. Und jetzt? Sobald der Auftrag ausgeführt ist, sollten Sie eine Rechnung stellen. Es gibt kein Grund, länger zu warten.

Viele Unternehmer finden, eine sofortige Aufforderung zur Bezahlung sei unmoralisch. Aber warum? Sie haben Ihre Leistung erbracht – also steht Ihnen auch eine Gegenleistung in Form einer Bezahlung zu. Je korrekter und professioneller eine Rechnung aussieht, desto schneller wird sie auch bezahlt.<br/><br/>

Insbesondere große Firmen achten auf die Form und geben Rechnungen mit unklaren Angaben sofort zurück. Diese Angaben müssen auf eine Rechnung: 

  • Auftragsbezeichnung (Auftragsnummer, Auftraggeber, Datum)
  • Adressat (muss nicht mit dem Leistungsempfänger identisch sein)
  • Datum der Rechnungserstellung
  • Datum der Lieferung oder sonstigen Leistungen
  • Einmalig vergebene fortlaufende Rechnungsnummer
  • Auflistung der Leistungen und/oder gelieferten Waren
  • Detailpreise (Stückpreis/Stundenpreis)
  • Nettogesamtbetrag
  • Umsatzsteuersatz
  • Umsatzsteuerbetrag
  • Bruttogesamtbetrag
  • Zahlungstermin (Zahlungsziel)
  • Zahlungsweise (Bankverbindung)
  • Steuernummer sowie Name und Ort des Finanzamts, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-ID-Nr.)
  • Ggf. Aufbewahrungspflicht 

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Achten Sie darauf, dass Ihre Rechnungen immer die aktuell geltenden Pflichtangaben enthalten. Fehlen diese, geht Ihrem Kunden im Falle einer Betriebsprüfung der Vorsteuerabzug verloren. Große Unternehmen haben ohnehin eine strenge Rechnungskontrolle und geben Rechnungen mit fehlenden Angaben gleich zurück. Kleinunternehmer schauen vielleicht nicht ganz so genau hin – das ist jedoch dann umso ärgerlich, wenn erst bei der Betriebsprüfung auffällt, dass Angaben fehlen und sich der Unternehmer dann darum kümmern muss.

Achten Sie zudem darauf, dass auch Rechnungen, die Sie erhalten und bezahlen müssen, diese Angaben enthalten. Sonst gilt auch für Sie: Rechnung mit der Bitte zurückschicken, die Angaben zu ergänzen. Nur so ist Ihnen der Abzug der Vorsteuer sicher.

Nehmen Sie die Rechnungsangaben auf jeden Fall ernst. Betriebsprüfungen finden manchmal erst Jahre später statt. Existiert ein Lieferant beispielweise dann nicht mehr, können Sie nicht mehr durch das Ausstellen einer korrigierten Rechnung den Vorsteuerabzug retten. Das Geld ist weg – der Fiskus freut sich und Sie gucken in die Röhre. Deshalb am besten immer gleich darum kümmern. Das zahlt sich auf Dauer aus.

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