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Darf Ihr Mitarbeiter einen ihm überlassenen Firmenwagen auch für private Fahrten nutzen, entsteht ein geldwerter Vorteil. In der Praxis stehen Ihnen...

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Auch die 1-%-Methode hat ihre Tücken

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Grundsätzlich ist es einfach: Wenn Sie bei der Besteuerung Ihres Dienstwagens den geldwerten Vorteil nach der 1-%-Methode ermitteln, ist der Listenpreis (einschließlich Umsatzsteuer) des Fahrzeugs im Zeitpunkt der Erstzulassung maßgebend.

 

Sie runden den Brutto-Listenpreis Ihres Firmenwagens auf glatte 100 € ab. Der geldwerte Vorteil beträgt dann

  • für die reinen Privatfahrten 1% monatlich,
  • für die Fahrten zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte zusätzlich 0,03 % monatlich je Entfernungskilometer und
  • für die steuerpflichtigen Familienheimfahrten im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung zusätzlich 0,002 % je Fahrt und Entfernungskilometer.

Nummer Sicher: Bescheinigung über den Listenneupreis

Für die Steuerberechnung zählt immer der Brutto-Listenpreis inklusive Sonderausstattung im Zeitpunkt der Erstzulassung. Also nicht der Preis, den Sie für Ihr Auto bezahlt haben. Aber: Es gibt heute nahezu keinen Pkw, der auch tatsächlich zum Listenpreis verkauft wird.

Deswegen sollten Sie besser auf Nummer sicher gehen und sich vom Hersteller Ihres Wagens den Ursprungspreis schriftlich bestätigen lassen. Damit Sie bei der Steuererklärung auch tatsächlich den korrekten Bruttolistenpreis für Ihr Auto ansetzen.

Achtung: Nur so sind Sie bei einer Betriebsprüfung auf der sicheren Seite.

 

Die Extras kalkulieren Sie dann von Hand

Falls Sie Ihren Pkw gar nicht über einen Vertragshändler erworben oder aber ihn später zusätzlich mit dem ein oder anderen Extra aufgerüstet haben, sollten Sie sich auch die für die Extras geltenden Preislisten besorgen und den steuerlich maßgeblichen Preis selbst anhand der Ausstattungsvarianten errechnen.

Diese Extras bleiben steuerlich außen vor

  • Autotelefon
  • Freisprechanlage
  • Überführungskosten
  • Winterreifen mit Felgen (zusätzlich zur Normalbereifung)
  • Zulassungskosten
  • Diese Extras erhöhen den Brutto-Listenpreis
  • ABS
  • Airbag
  • Anhängerkupplung
  • Autoradio
  • Diebstahlsicherung
  • Elektronisches Fahrtenbuch
  • Feuerlöscher
  • Gasantrieb
  • Katalysator
  • Klimaanlage
  • Mehrwertsteuer
  • Navigationsgerät
  • Preisnachlass
  • Standheizung

 

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Egal ob es um korrekte und günstige Abrechnung Ihrer Reisekosten, die Abschreibung und Besteuerung Ihres Firmen-Pkws, die richtige Vorgehensweise beim Führen eines Fahrtenbuchs oder anderer betrieblich genutzter Wirtschaftsgüter geht. Jetzt bekommen Sie die aktuellsten und wichtigsten Tipps frei Haus.

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