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Darf Ihr Mitarbeiter einen ihm überlassenen Firmenwagen auch für private Fahrten nutzen, entsteht ein geldwerter Vorteil. In der Praxis stehen Ihnen...

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Darum lohnt sich ein Dienstwagen für Sie und Ihre Mitarbeiter

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Von Günter Stein,

Wenn Ihre Mitarbeiter eine kräftige Gehaltserhöhung fordern, fahren Sie oft mit einem Dienstwagen besser. Eine einfache Sache – der Mitarbeiter verzichtet auf einen Teil seines Gehalts und darf sich dafür auf Ihre Kosten einen Neuwagen aussuchen. Eine Win-win-Situation – beide Seiten sparen Steuern und Abgaben: Am Jahresende springt meist ein Plus heraus.

 

Tipp: Verzichtet Ihr Mitarbeiter zu Gunsten eines Dienstwagens auf Teile seines Arbeitslohns, winken Einsparungen bei der Lohnsteuer und bei den Sozialabgaben. Das Bundessozialgericht (BSG) führte in einem Urteil aus, dass unter bestimmten Umständen jede Entgeltumwandlung zulässig ist:

So funktioniert es:

Eine Entgeltumwandlung zu Gunsten eines Dienstwagens ist möglich, wenn die Entgeltumwandlung arbeitsrechtlich zulässig und wirksam ist. Eine ausdrückliche Änderung des Arbeitsvertrags ist nicht erforderlich (BSG, Urteil vom 02.03.2010, Aktenzeichen: B 12 R 5/09 R).

 

Beispiel: Kundendienst
Der Arbeitnehmer Frank L. betreut die Kunden seines Arbeitgebers in Norddeutschland. Für die Kundenbesuche nutzt er regelmäßig sein Privatfahrzeug. Hierfür zahlt sein Arbeitgeber ihm eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 30 Cent pro gefahrenem Kilometer.
Folge: Vermutlich könnte sein Arbeitgeber mit einem Dienstwagen für L. deutlich günstiger fahren. Setzt der Mitarbeiter für dienstliche Fahrten sein privates Fahrzeug ein, schuldet ihm sein Arbeitgeber hierfür einen Aufwandsersatz, wenn die Nutzung des eigenen Wagens von ihm gebilligt oder gewollt war. Dabei richtet sich der Aufwandsersatz in der Regel nach den üblichen steuerlichen Pauschalen. Sein Arbeitgeber muss Frank L. also für jeden mit dem privaten Fahrzeug zurückgelegten dienstlichen Kilometer pauschal 0,30 € ersetzen. Fährt L. beispielsweise 1.000 Kilometer im Monat, erwirbt er also einen Anspruch auf 300 € Aufwandsentschädigung. Hier würde sich die Anschaffung eines Dienstwagens lohnen.

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