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Darf Ihr Mitarbeiter einen ihm überlassenen Firmenwagen auch für private Fahrten nutzen, entsteht ein geldwerter Vorteil. In der Praxis stehen Ihnen...

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Weniger als den Listenpreis bezahlt? Dann passen Sie mal auf

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Von Midia Nuri,

Es klingt nach einer vernünftigen Entscheidung: Ein Arbeitnehmer entscheidet sich für einen gebrauchten Dienstwagen. Das Auto ist wie neu und deutlich günstiger als ein Neuwagen – schön für den Arbeitgeber.

 

Doch für den Arbeitnehmer zahlt sich die wirtschaftliche Vernunft wirtschaftlich nicht aus. Von ihm forderte das Finanzamt Einkommensteuer auf den geldwerten Vorteil – berechnet nach dem Bruttolistenneupreis.

Die gute Nachricht

Vielleicht müssen Sie bald nur noch 0,8 % auf den Bruttolistenpreis zahlen statt wie bisher 1 %.

Hintergrund:
Haben Sie für Ihren Wagen den Listenpreis gezahlt? Wohl kaum. Die Listenpreise für Autos sind in der Regel völlig illusorisch – kein Autokäufer zahlt sie in der Realität. Je nach aktueller Konjunkturlage gewähren die Autohändler Abschläge von 20 % und mehr vom Listenpreis.

 

Fiskus kassiert überhöhte Steuern

Trotzdem setzt der Gesetzgeber den in der Wirklichkeit praktisch nie gezahlten Bruttolistenpreis als Bemessungsgrundlage bei der 1-%-Methode an.

Um der Wirklichkeit gerecht zu werden, wurde auch im Koalitionsvertrag von 2009 festgelegt, die 1-%-Regelung anzupassen; denkbar ist z. B. eine 0,8-%-Regelung, die schon spürbare Entlastung bringen würde. Doch bisher ist es bei dem guten Vorsatz geblieben.

Das sollten Sie tun

Doch seit einigen Monaten ist ein Verfahren zu dieser Frage vor dem Bundesfinanzhof (BFH) anhängig (Az. VI R 51/11).

  1. Rechnen Sie also Ihren Firmenwagen nach der 1-%-Methode auf den tatsächlich von Ihnen gezahlten Kaufpreis ab.
  2. Das wird das Finanzamt sicher ablehnen.
  3. Gegen den Steuerbescheid legen Sie Einspruch ein, und beantragen sicherheitshalber Ruhen des Verfahrens bis zur Entscheidung des BFH.

 

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