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Behalten Sie die Gewerbesteuer im Blick!

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Von Midia Nuri,

Die Statistiken sind erschreckend: Immer mehr Lokalpolitiker entdecken in der Finanznot die Gewerbesteuer als Einnahmequelle. Ist auch bei Ihnen der Satz schon erhöht worden?

Erhöhungen und Rekordeinnahmen wechseln sich ab

Die stärkste Gewerbesteuererhöhung seit 30 Jahren in Niedersachsen fand 2010 statt. Allein in diesem einen Bundesland haben in dem Jahr 220 Städte und Gemeinden die Gewerbsteuersätze erhöht – nur eine einzige Gemeinde hat ihn gesenkt. Auch 2011 erhöhten viele Städte und Kommunen ihren Gewerbesteuerhebesatz.

Das ist für die zahlenden Unternehmen umso ärgerlicher, weil die Gewerbesteuer-Einnahmen zurzeit in den meisten Städten sowieso höher ausfällt, als erwartet. Mancherorts erreichten die Einnahmen in den vergangenen zwei Jahren gar Rekordniveau.

Höhere Gewerbesteuer bald auch für Freiberufler?

Doch das reicht den Städten nicht, die unter immer höheren Lasten ächzen. Deshalb reichen selbst die teils massiven Erhöhungen auch nicht. Immer lauter wird daher der Ruf, die Gewerbesteuer auch von Freiberuflern zu verlangen.

Das sind in erster Linie Ärzte und Anwälte, dazu gehört aber auch das ganze der Heer Einzelkämpfer aus den kreativen und beratenden Berufen, die bis heute von der lästigen Gewerbesteuer befreit sind. So rechnete Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, vor, die Ausweitung der Gewerbesteuerpflicht auf Freiberufler bringe den Städten und Gemeinden volle 5 Milliarden Euro jährlich an Steuereinnahmen.

Gewerbesteuer mit der Einkommenssteuer verrechnen?

Das Argument, mit dem solche Forderungen durchgeboxt werden sollen: Die Betroffenen seien durch die Gewerbesteuerpflicht ja kaum belastet, da Freiberufler ihre Gewerbesteuer mit der Einkommensteuer verrechnen könnten. Das heißt: Sie können Ihr Gewerbesteuerzahlung bei der Einkommensteuerschuld anrechen, so dass unter dem Strich keine zusätzliche Belastung herauskommt.

Das ist nur die halbe Wahrheit

Das stimmt jedoch nur zum Teil: Denn diese Anrechnung gilt nur bis zu einem Gewerbesteuerhebesatz von 380%. Größere Städte haben jedoch in aller Regel einen höheren Hebesatz. Sie erhalten diesen Newsletter aus dem beschaulichen Bonn. Hier beträgt der Hebesatz 460 %. Ein Gewerbesteuerpflicht führt hier also zu einer tatsächlich spürbaren Mehrbelastung.

Gewerbesteuer bedeutet immer zusätzlichen Aufwand

Hinzu kommen weitere Ärgernisse: Gewerbsteuer bringt zusätzlichen bürokratischen Aufwand mit sich. Sie müssen zusätzlich zu Ihrer Umsatzsteuer- und Ihrer Einkommensteuererklärung noch eine weitere Steuererklärung abgeben. Das sprengt dann irgendwann den Rahmen dessen, was Sie selbst machen können. Dann kommen Kosten für einen Steuerberater oder einen Buchhalter auf Sie zu.

Außerdem droht IHK-Pflichtmitgliedschaft

Als Gewerbetreibender sind Sie außerdem gezwungen, Mitglied in der örtlichen IHK zu werden. Und dafür zahlen Sie.

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