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Zwei Auswege aus der Gewerbesteuer-Schraube

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Von Gerhard Schneider,

Die Gewerbesteuer ist 2012 im dritten Jahr in Folge gestiegen. Der durchschnittliche Hebesatz kletterte nach einer aktuellen Berechnung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages um 3 %-Punkte von 438 auf 441 %. Wenn auch Ihnen diese Belastung langsam reicht, sollten Sie über die Auswege nachdenken - zwei davon zeige ich Ihnen heute.

Anti-Gewerbesteuer-Strategie 1: Ziehen Sie mit Ihrem Betrieb um

Eine mögliche Lösung: Betrieb verlegen! Steigt der Hebesatz auch in Ihrer Stadt über 380 % oder mussten Sie bisher schon mit einem Hebesatz über 400 % leben und die Stadtoberen ziehen die Schraube noch weiter an, wird die Verlegung Ihres Betriebs in eine kleinere Stadt in der Umgebung immer interessanter.
Beispiel: In Oberhausen im Ruhrgebiet beträgt der Hebesatz aktuell 520 % – in den umliegenden Gemeinden außerhalb des Ballungszentrums liegt zum Teil deutlich darunter. Im nicht weit davon entfernten Örtchen Kempen beträgt der Hebesatz aktuell z. B. 420 %.
Wenn Sie ohnehin mit preiswerteren Mieten im Umland liebäugeln, kann sich ein Umzug heute schnell lohnen.

Anti-Gewerbesteuer-Strategie 2: Betrieb aufspalten

Wenn Sie als Gewerbetreibender mehrere Betriebe haben, wird jeder Betrieb einzeln zur Gewerbesteuer herangezogen. Das gilt auch, wenn Ihre beiden Betriebe in einer Gemeinde liegen. Wichtig ist nun der Gewerbesteuer-Freibetrag in Höhe von 24.500 €. Bis zu einem Gewerbeertrag von 24.500 € pro Betrieb unterliegen Ihre Einnahmen nicht der Gewerbesteuer. Und dieser Freibetrag gilt für jeden Betrieb.
Das heißt also: Wenn Sie Ihren jetzigen Betrieb in zwei neue Betriebe aufspalten, nutzen Sie den Freibetrag jeweils in voller Höhe für beide Betriebe und können mitunter einen guten Teil der Gewerbesteuer einsparen.
Beachten Sie dabei, dass die Betriebe nicht nur auf dem Papier getrennt sind, sonst wird die Sache vom Finanzamt nicht anerkannt. Die Betriebe sollten:

  • möglichst nicht gleichartig sein (splitten Sie den Betrieb also nach Sparten)
  • räumlich getrennt sein und
  • eine getrennte Buchführung haben.

 

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