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Steuersünden: Warum Facebook Selbstständigen gefährlich werden kann

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Von Iris Schuler,

Wussten Sie, dass das Finanzamt Facebook für eigenen Zwecke nutzt? Das Finanzamt sucht im Internet und Netzwerken nach Steuersündern. Dazu zählen unter anderem (Hobby-) Händler, die im Internet verkaufen, ohne die Einnahmen zu versteuern.

Es gibt eine Software, die beispielsweise fehlende Adressen oder falsche bzw. nicht vorhandene Steuernummern aufspüren kann. Werden irgendwelche Unstimmigkeiten entdeckt, wird dies dem zuständigen Finanzamt gemeldet. Und dann? Sie landen mit großer Wahrscheinlichkeit auf der Liste für Betriebsprüfungen.

Es ist deshalb empfehlenswert die Angaben zu Ihrem Betrieb, die Sie im Internet veröffentlichen, genau zu kontrollieren, ob alles korrekt ist.

Mit Facebook Steuersündern auf der Spur

Die italienischen Finanzbeamten geben sogar an, mithilfe von Facebook Steuerhinterziehungen ans Licht zu Bringen. Hier existiert offenbar eine Auswertungssoftware, die Facebook-Profile mit Steuerangaben abgleicht. So kann schnell jedes Wort auf die Goldwaage kommen.

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In Facebook berichtet der Selbstständige stolz vom neuen Auto mit den vielen teuren Extras, gegenüber dem Finanzamt behauptet er jedoch, kaum Einnahmen zum Leben zu haben.

Fazit für die Steuerfahnder: Da kann etwas nicht stimmen, hier lohnt es sich weiter zu suchen. Es wird vermutet, dass ähnliche Softwarearten auch in Deutschland existieren oder in der Entwicklung stehen.

Wie Sie mit Facebook am besten umgehen

Viele Selbstständige nutzen Facebook oder andere Netzwerke zur Kontaktpflege. Dass das Finanzamt inzwischen sich deren Profile gerne genauer anschaut, sollte für Sie auch in Zukunft kein Hindernis sein, von Online-Netzwerken zu profitieren. Halten Sie sich einfach mit Äußerungen zurück, die aus steuerlicher Sicht interessant sein könnten.

Verzichten Sie beispielsweise darauf, von der tollen Städtereise zu berichten, bei der Sie so viel erlebt und so gut gespeist haben, wenn Sie die Reise noch absetzen wollen. Hier ist der Ärger vorproklamiert, selbst dann, wenn die Reise tatsächlich einen betrieblichen Anlass hatte.

Wer sich in Zurückhaltung übt, hat eigentlich nichts zu befürchten.

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