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Der Abzug der Vorsteuer ist Kernbestandteil des bestehenden Umsatzsteuersystems. Ändern sich die Verhältnisse, die für den ursprünglichen...

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Damit die Vorsteuer Ihnen gehört: Steuern sparen bei teilweise privat genutzen Gütern

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Von Iris Schuler,

Sind Sie zum Abzug der Vorsteuer berechtigt? Dann können Sie anteilig die Vorsteuer sogar ziehen, wenn Sie ein Wirtschaftsgut sowohl betrieblich als auch privat nutzen. Allerdings schaut der Fiskus in diesen Fällen genauer hin.

Das Finanzamt gestattet den Abzug der Vorsteuer von betrieblich und privat genutzten Wirtschaftsgütern, wenn das Gut zum Zeitpunkt des Vorsteuerabzugs Ihrem Unternehmen zugeordnet ist. Wie Sie dies dem Finanzamt gegenüber dokumentieren, war nicht ganz klar geregelt. Deshalb gab es immer wieder Streit zwischen dem Fiskus und den Unternehmern.

Wie Sie sich den Abzug der Vorsteuer sichern 

Inzwischen hat der Bundesfinanzhof für Klarheit gesorgt. Sie sind verpflichtet, Ihrem Finanzamt bis spätestens zum 31.05. des Folgejahres über die Zuordnung zu informieren. Folgende Möglichkeiten können Sie nutzen:  

  • Sie ziehen die Vorsteuer bereits in der entsprechenden Umsatzsteuervoranmeldung.
  • Sie erklären den Vorsteuerabzug im Rahmen Ihrer Umsatzsteuererklärung und geben diese vor Ablauf des Stichtags 31.05. ab.
  • Sie teilen dem Finanzamt die Zuordnung in einem formlosen Brief mit. Dies ist nötig, wenn Sie die Vorsteuer nicht in der entsprechenden Umsatzsteuervoranmeldung gezogen haben und Ihre Umsatzsteuererklärung nach dem 31.05. abgeben.

Folgender Fall liegt dem Urteil zugrunde:

Ein Unternehmer baute zusammen mit seiner Frau ein Haus, rund 40 Prozent der Wohnfläche dienten als Büro. Der Abzug der Vorsteuer aus den Baukosten scheiterte unter anderem daran, dass der Unternehmer die Zuordnung des Büros zu seinem Betriebsvermögen nicht rechtzeitig dokumentiert hatte.

Egal, ob Eigenheim oder Geschäftswagen: die Vorsteuer sollte Ihnen gehören.

Dazu ein Beispiel: Sie kaufen einen Geschäftswagen, den Sie zu 30 Prozent betrieblich und zu 70 Prozent privat nutzen. Ziehen Sie die Vorsteuer im Rahmen der Umsatzsteuervoranmeldung für April, haben Sie die Zuordnung des Wagens zum Unternehmen belegt. Wird die Umsatzsteuer des Geschäftswagens in der Umsatzsteuervoranmeldung nicht berücksichtigt, können Sie sich den Abzug der Vorsteuer trotzdem sichern: Entweder mit der Umsatzsteuererklärung, wenn Sie diese vor dem 31.05. abgeben oder mit einem formlosen Brief, den Sie ebenfalls bis zum Stichtag an das Finanzamt schicken.

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