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Der Abzug der Vorsteuer ist Kernbestandteil des bestehenden Umsatzsteuersystems. Ändern sich die Verhältnisse, die für den ursprünglichen...

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Ein kleiner aber feiner Tipp zur Umsatzsteuer

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Steuer Umsatzsteuer

Von Midia Nuri,

Wenn es Ihnen so geht wie den meisten Selbstständigen und Freiberuflern, dann zahlen Sie einen Teil Ihrer Umsatzsteuer früher als nötig. Grund: Unklare und missverständliche Regelungen in den Gesetzen zur Umsatzsteuer.

Es gibt aber einen wenig bekannten Tipp, mit dem Sie ganz legal einen Teil Ihrer Umsatzsteuerschuld verschieben und sich so kostenlos einen kleinen Kredit vom Finanzamt sichern. Als Selbstständiger oder Freiberufler berechnen Sie Ihre monatlichen oder vierteljährlichen Umsatzsteuerzahlungen in den meisten Fällen nach vereinnahmten Entgelten (§ 20 Umsatzsteuergesetz – UStG).

Wie Sie Ihre Umsatzsteuervoranmeldung optimal gestalten können

So machen Sie es bisher: In Ihrer Umsatzsteuervoranmeldung z.B. für den Monat Januar 2010 summieren Sie die Umsatzsteuer, die Sie von Ihren Kunden eingenommen haben und die tatsächlich im Januar auf Ihrem Konto eingegangen ist. Die Umsatzsteuer, die Sie Kunden in Rechnung gestellt haben, die aber noch nicht bezahlt ist, berücksichtigen Sie dabei nicht. Von der eingenommenen Umsatzsteuer ziehen Sie die Umsatzsteuer ab, die Sie an andere Unternehmen bezahlt haben (Vorsteuer). Den verbleibenden Betrag führen Sie ans Finanzamt ab. Jetzt kommt der entscheidende Punkt: Die Berechnung der Umsatzsteuer nach vereinnahmten Entgelten gilt nur für die eingenommenen Umsatzsteuerbeträge.

Umsatzsteuer: Die Vorsteuer aus allen Rechnungen ziehen

So machen Sie es jetzt: Die Vorsteuer (§ 15 UStG) können Sie aus allen Rechnungen ziehen, die Ihnen gestellt werden – egal, ob Sie die Rechnung schon bezahlt haben oder nicht!

Das heißt in der Praxis: Sie führen nur die Umsatzsteuer ab, die Ihnen bereits aus Ihren eigenen Ausgangsrechnungen bezahlt wurde, aber Sie können schon Vorsteuer abziehen für Eingangsrechnungen, die Ihnen zwar vorliegen, die Sie aber noch gar nicht bezahlt haben!

Ihr Vorteil: Zahlungen verschieben. Unter dem Strich auf mehrere Monate gesehen verdienen Sie zwar nichts – aber Sie gewinnen einen kleinen kostenlosen Kredit vom Finanzamt. Sie verschieben einen Teil Ihrer Umsatzsteuerzahlungen auf spätere Monate – eine solche Gelegenheit sollten Sie sich nicht entgehen lassen!

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