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Der Abzug der Vorsteuer ist Kernbestandteil des bestehenden Umsatzsteuersystems. Ändern sich die Verhältnisse, die für den ursprünglichen...

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Hier holen Sie sich bares Geld zurück – nur bis 30.9.

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Von Gerhard Schneider,

Viele Selbstständige verschenken bares Geld, wenn sie selbst oder ihre Mitarbeiter regelmäßig im Ausland unterwegs sind oder z. B. das Unternehmen auf einer ausländischen Messe präsentieren. Denn:

 

Die in den üblichen Ausgaben, wie etwa Hotelübernachtungen, Verpflegung, Mietwagen, Standmiete bei Messen, Teilnahmegebühren bei Kongressen und Tagungen, enthaltene Umsatzsteuer können Sie sich zurückholen im sogenannten Vorsteuer-Vergütungsverfahren. Voraussetzung für Ihre Ausgaben 2012: Ihr Antrag liegt bis spätestens 30.9.2013 beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) vor.
Damit Sie vom Vorsteuer-Vergütungsverfahren profitieren können, müssen diese 3 Voraussetzungen zusammen vorliegen:

  • Sie selbst sind in Deutschland umsatzsteuerpflichtig.
  • Ihr Betrieb darf innerhalb eines bestimmten Zeitraums – dabei handelt es sich in der Regel um das Kalendervierteljahr, maximal um das Kalenderjahr – in dem jeweiligen Land keine oder lediglich steuerfreie Umsätze getätigt haben. Das heißt beispielsweise: Haben Sie in dem Land eine Filiale und dort Kunden, kommt das Erstattungsverfahren nicht infrage.
  • Die gezahlte Umsatzsteuer muss bestimmte Mindestgrenzen überschreiten. Die Mindestgrenzen sind jedoch recht niedrig.

Generell kommt eine Vorsteuererstattung insbesondere für folgende Kostenpositionen in Betracht: Hotel, Verpflegung, Repräsentation, Telekommunikation, Mietwagen, Taxi, Dienstleistungen, Messe, Konferenzen, Benzin, Diesel und Maut. Gelten in dem betreffenden Land Beschränkungen beim Vorsteuerabzug, ist dies auch im Rahmen des Vorsteuer-Vergütungsverfahrens zu berücksichtigen.
In den meisten Ländern ist eine Vorsteuervergütung bereits ab einem Betrag von 50 € möglich. Diese Summe haben Sie schnell schon mit einem einzigen Auslandsbesuch inklusive 2 oder 3 Hotelübernachtungen überschritten. Dann lohnt bereits der Antrag.

 

Beispiel:
Sie waren zu einer 3-tägigen betrieblichen Reise in Österreich. Dort beträgt die Umsatzsteuer 20 %.

3 Übernachtungen zu je 120 € (inkl. USt)360 €
enthaltene USt 60 €
Weitere Reisekosten (z. B. Tanken, Restaurantrechnungen, Eintritt zur Messe etc.)250 €
enthaltene USt 42 €
Erstattungsbetrag102 €

Wie Sie konkret vorgehen

Die im jeweiligen EU-Mitgliedstaat gezahlte Umsatzsteuer wird Ihnen nur auf Antrag erstattet. Ihren Antrag stellen Sie in Deutschland beim BZSt (www.bzst.de). Klicken Sie dort auf den Menü-Punkt „Vorsteuervergütung“, für eine genaue Anleitung und um das Verfahren zu starten
Das BZSt ist verpflichtet, den Eingang Ihres Antrags zu bestätigen und ihn zügig zu bearbeiten. Ihren Antrag muss es innerhalb von 15 Tagen an die zuständige Steuerbehörde des EU-Mitgliedstaats weiterleiten, in dem die Vorsteuer angefallen ist.
Stellt das BZSt fest, dass der Antrag zulässig ist, leitet es ihn an die zuständige Steuerbehörde im betreffenden EU-Mitgliedstaat weiter. Dann kommt – mehr oder weniger schnell – die Erstattung aus dem Ausland auf das Geschäftskonto, das Sie im Antrag angegeben haben.

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