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Der Abzug der Vorsteuer ist Kernbestandteil des bestehenden Umsatzsteuersystems. Ändern sich die Verhältnisse, die für den ursprünglichen...

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Ihr erster Kunde im Ausland? So gehen Sie vor!

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Von Gerhard Schneider,

Frage: Eine niederländische Zeitschrift hat mit einer kleinen Meldung über das Angebot in meinem Internet-Shop berichtet. Jetzt bekomme ich zahlreiche Anfragen und Bestellungen aus den Niederlanden. Das ist nun das erste Mal, dass ich ins Ausland liefere. Was muss ich dabei beachten?

 

Antwort: Wichtig ist die Frage, ob es sich bei den Kunden um Privatleute oder um Firmen handelt:

  • EU-Lieferungen an Unternehmen führen Sie steuerfrei aus – d. h. Sie berechnen keine Umsatzsteuer.
  • Bei EU-Lieferungen an Privatpersonen verfahren Sie genauso wie bei Ihren Kunden aus Deutschland. Sie berechnen also ganz normal die deutsche Umsatzsteuer.

Um mögliche Fehler und damit verbundenen Ärger mit dem Finanzamt vorzubeugen, gehen Sie am besten so vor:

  • Weisen Sie in Ihrer Rechnung die Umsatzsteuer aus, wenn Ihnen die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer USt-ID-Nr. Ihres Abnehmers nicht vorliegt.
  • Verwendet der Abnehmer eine USt-ID-Nr. aus seinem Land, dürfen Sie die innergemeinschaftliche Lieferung umsatzsteuerfrei ausführen.
  • Vermerken Sie bei einer umsatzsteuerfreien Lieferung die eigene USt-ID-Nr. und die des Empfängers auf Ihrer Rechnung. Dazu der Vermerk: „Es handelt sich um eine steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung (bzw- sonstige Leistung).“

 

 

 

  • Sie sind verpflichtet, diese Nummer auf Ihre Richtigkeit bezüglich des Aufbaus (Ländercode und weitere Stellen) und des dazugehörigen Unternehmens (Firma und Anschrift) zu überprüfen.
  • Starten Sie beim Erstkontakt mit einem nichtdeutschen Unternehmen eine schriftliche Anfrage beim Bundesamt für Finanzen, Industriestraße 6, 66740 Saarlouis, Fax: (06831) 45 61 20.

Tipp: Am besten integrieren Sie schon in Ihr Internet-Bestellformular die Abfrage der USt-IdNr. Gibt der im EU-Ausland ansässige Kunde keine an, können Sie davon ausgehen, dass es sich um eine Privatperson handelt.
Denken Sie bei umsatzsteuerfreien Geschäften auch immer daran:

  • In der Umsatzsteuervoranmeldung geben Sie die Auslandseinnahmen gesondert an.
  • Außerdem melden Sie Ihre steuerfreien Auslandsumsätze quartalsweise in der ZIM, der „zusammenfassenden Meldungen“ an das Bundeszentralamt für Steuern.

 

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