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Kein Aprilscherz: Gelangensbestätigung auch ohne Formular

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Von Midia Nuri,

Die Gelangensbestätigung soll nach dem Plan des Bundesfinanzministeriums zum einen dem liefernden Unternehmer die Nachweisführung erleichtern und zum anderen die Kontrollmöglichkeiten durch die Finanzverwaltung verbessern. Die rechtlichen Grundlagen dafür schafft § 17a Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung – ab dem 1. April 2013.

 

Kein eigenes Formular nötig

Nach massiven Protesten schreibt der Fiskus hierfür keinen amtlichen Vordruck mehr vor. Stattdessen können Sie die Gelangensbestätigung in jeder Form erbringen. Hauptsache, die geforderten Angaben sind darin enthalten und für das Finanzamt nachvollziehbar. Das können also auch mehrere Dokumenten sein – sofern Sie die sämtliche nötigen Angaben enthalten.

Diese Nachweise müssen Sie erbringen

Versenden oder befördern Sie oder der Abnehmer den Gegenstand der Lieferung in das übrige Gemeinschaftsgebiet der Europäischen Union, müssen Sie folgende Nachweise erbringen, um von der steuerfreien Lieferung zu profitieren.

  1. Doppel der Rechnung (§§ 14, 14a Umsatzsteuergesetz (UStG)) und außerdem
  2. Gelangensbestätigung, also die Bestätigung des Abnehmers gegenüber dem Unternehmer oder dem mit der Beförderung beauftragten selbstständigen Dritten, dass der Gegenstand der Lieferung in das übrige Gemeinschaftsgebiet gelangt ist.

 

 

Wie gesagt: Ein Formular brauchen Sie für die Gelangensbestätigung nicht. Hauptsache, Sie liefern dem Fiskus folgende Angaben – diese entsprechen der ursprünglich als Formular geplanten Gelangensbestätigung:

  • den Namen und die Anschrift Ihres Kunden, also des Abnehmers,
  • die Menge des Gegenstands der Lieferung und die handelsübliche Bezeichnung einschließlich der Fahrzeug-Identifikationsnummer bei Fahrzeugen i. S. d. § 1b Abs. 2 UStG,
  • im Fall der Beförderung oder Versendung durch den Unternehmer oder im Fall der Versendung durch den Abnehmer den Ort und Tag des Erhalts im übrigen Gemeinschaftsgebiet,
  • im Fall der Beförderung des Gegenstands durch den Abnehmer den Ort und Tag des Endes der Beförderung des Gegenstands im übrigen Gemeinschaftsgebiet,
  • das Ausstellungsdatum der Bestätigung und
  • die Unterschrift des Abnehmers.

Tipp: Der Fiskus wird es nicht bemängeln, wenn der Ort der Übergabe des Gegenstands und der Ort der Auslieferung nicht mit den Angaben des Abnehmers übereinstimmen. Vorausgesetzt allerdings: Die Ware hat nachweislich das übrige Gemeinschaftsgebiet erreicht.

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