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Der Abzug der Vorsteuer ist Kernbestandteil des bestehenden Umsatzsteuersystems. Ändern sich die Verhältnisse, die für den ursprünglichen...

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Kunde zahlt nicht? So holen Sie sich die Umsatzsteuer zurück!

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Von Midia Nuri,

Nachdem sich die Zahlungsmoral im Jahr 2008 vorübergehend noch einmal leicht verbessert hatte, ist zu befürchten, dass der „Abschreibungsbedarf“ für uneinbringliche Forderungen im Zuge der Wirtschaftskrise wieder spürbar zunimmt.

Das wirkt sich nicht nur auf Ihre Bilanz aus. Dann besteht auch die Pflicht zur Berichtigung der Umsatzsteuer, da sich die Bemessungsgrundlage für Ihren steuerpflichtigen Umsatz ändert.

Vorsicht bei Inkassoeinzug

Eine Besonderheit gilt, wenn Sie ein Inkassounternehmen einschalten, um offene Forderungen beizutreiben. In solchen Fällen müssen Sie „Federn lassen“. Denn die Inkassounternehmen sind oftmals nur dann zu dem Geschäft bereit, wenn Sie die „notleidende“ Forderung unter ihrem Nennwert übertragen.

Sie haben aufgrund einer Lieferung an Ihren vorsteuerberechtigten Kunden eine Forderung in Höhe von 11.900 €. Sie treten diese Forderung zum Festpreis von 5.750 € an ein Inkassounternehmen ab. Diesem gelingt es, 8.925 € einzuziehen.

Umsatzsteuer bemisst sich an der tatsächlich eingetriebenen Forderung

Die von Ihnen zu entrichtende Umsatzsteuer richtet sich nach dem für die Lieferung vereinbarten Entgelt in Höhe von 10.000 € und beträgt bei einem Steuersatz von 19 % also 1.900 €. Die endgültig von Ihnen zu entrichtende Umsatzsteuer beträgt allerdings nur 1.425 €. Denn Ihr Kunde hat auf die – vom Inkassounternehmen beigetriebene – Forderung nur 8.925 € gezahlt (7.500 € zzgl. 19 % USt = 1.425 €).

Der restliche Teilbetrag in Höhe von 2.500 € (10.000 € ./. 7.500 €) ist uneinbringlich. Voraussetzung: Sie weisen dies dem Finanzamt gegenüber nach. Das wird Ihnen nur gelingen, wenn Sie vom Inkassounternehmen erfahren, welchen Betrag es tatsächlich noch einziehen konnte.

Diese Vereinbarung sollten Sie mit Ihrem Inkassounternehmer treffen

Tipp: Verpflichten Sie das Inkassounternehmen vertraglich zu einer entsprechenden Auskunftspflicht. Musterformulierung: Der Auftragnehmer (Inkassounternehmen) ist verpflichtet, dem Auftraggeber auf erste Anforderung hin unverzüglich schriftlich Auskunft darüber zu geben, ob und in welchem Umfang die abgetretene Forderung beigetrieben werden konnte.

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