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Der Abzug der Vorsteuer ist Kernbestandteil des bestehenden Umsatzsteuersystems. Ändern sich die Verhältnisse, die für den ursprünglichen...

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Sichern Sie sich bei Post- und Briefleistungen den Vorsteuerabzug

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Von Midia Nuri,

Postuniversaldienstleistungen bleiben von der Umsatzsteuer befreit. Darauf weist das Bundesfinanzministerium mit BMF-Schreiben vom 21.10.2010 (Az.: IV D 3 – S 7167-b/ 1010002, DOK 2010/0785524) hin.

 

Allerdings: Von der Begünstigung sind nur Postuniversaldienstleistungen betroffen. Und damit sie Post- und Briefumsätze als tatsächlich umsatzsteuerfrei anbieten können, müssen die privaten Anbieter etliche Auflagen erfüllen.

Regionale Anbieter scheiden schon mal aus

Die schlechte Nachricht: Der Anbieter darf nicht nur regional tätig sein, sondern nur bundesweit.

Nach § 4 Nr. 11b Umsatzsteuergesetz bedeutet das ganz konkret: Der Anbieter muss bundesweit mindestens 12.000 Briefkästen unterhalten. In Gemeinden ab 2.000 Einwohner muss mindestens ein Briefkasten stehen oder hängen.

Fazit:

  • Regionale Anbieter können dies nicht leisten. Daher unterliegen ihre Dienstleistungen in jedem Fall der Umsatzsteuer.
  • Die Deutsche Post AG ist hingegen bundesweit tätig und erfüllt sämtliche Anforderungen zur Umsatzsteuerfreiheit.

 

 

Sichern Sie sich den Vorsteuerabzug – betriebsprüfungssicher

Beauftragen Sie regionale Anbieter, Ihre Geschäftspost zu verteilen, steht Ihnen aus diesen Eingangsrechnungen sehr wohl der Vorsteuerabzug zu. Das sollten Sie tun:

  1. Weisen Sie Ihre Mitarbeiter bei nächster Gelegenheit darauf hin, dass die Leistungen der örtlichen Anbieter der Umsatzsteuer unterliegen und fordern Sie sie auf die umsatzsteuerlichen Vorgaben an ordnungsgemäße Rechnungen zu beachten.
  2. Kontrollieren Sie auch die Automatikkonten Ihres Kontenrahmens (SKR 03 oder SKR 04). Sofern hier keine Vorsteuer eingegeben werden kann, stellen Sie die Kontoeigenschaften um. So stellen Sie sicher, dass Ihnen keine Vorsteuerbeträge verloren gehen.

Nicht nur der Sitz des Anbieters zählt

Doch neben dem Zielgebiet des Postdienstleisters entscheidet auch noch das jeweilige Angebot darüber, ob Umsatzsteuer fällig wird oder nicht.

Diese Leistungen sind umsatzsteuerfrei

  1. Beförderung von Briefsendungen (einschließlich Bücher, Katalog, Zeitungen und Zeitschriften bis 2.000 g)
  2. Beförderung von Paketen bis 10 kg
  3. Einschreibe- und Warensendungen

Diese Leistungen sind umsatzsteuerpflichtig

  1. Paketsendungen mit einem Gewicht von mehr als 10 kg bis zu 20 kg
  2. Büchersendungen, Kataloge, Zeitungen und Zeitschriften mit einem Gewicht von mehr als jeweils 2.000 g
  3. Express- und Nachnahmesendungen

 

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