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Der Abzug der Vorsteuer ist Kernbestandteil des bestehenden Umsatzsteuersystems. Ändern sich die Verhältnisse, die für den ursprünglichen...

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Umsatzsteuer-Identifikationsnummer prüfen – So geht’s in Sekunden

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Urheber: dessauer | Fotolia

Von Gerhard Schneider,

Für Ihre Arbeit für Auftraggeber in einem anderen EU-Land in Form einer Lieferung müssen Sie unter Umständen keine Umsatzsteuer berechnen und abführen – aber nur dann, wenn der Auftraggeber selbst Unternehmer ist und eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-Id) angeben kann.

Doch Vorsicht!

Es reicht nicht aus, wenn Ihnen der Auftraggeber seine USt-Id einfach nur mitteilt. Sie müssen überprüfen, ob es die USt-Id tatsächlich gibt und ob es wirklich die Nummer des Auftraggebers ist. Denn sollte sich bei einer Nachprüfung des Finanzamts herausstellen, dass der Auftraggeber kein Unternehmer ist, fordert das Finanz­amt die Umsatzsteuer von Ihnen nach.

Die Überprüfung – eine so genannte Bestätigungsabfrage – ist allerdings einfach und ohne großen Aufwand auf den Internet-Seiten des Bundesamts für Finanzen erledigt. Adresse:
evatr.bff-online.de/eVatR/
Hier können Sie jede USt-Id sofort online überprüfen. Nehmen Sie einen Bildschirmausdruck vom Ergebnis Ihrer Abfrage zu Ihren Unterlagen!

Hintergrund:
Für Lieferungen und Leistungen für Kunden im EU-Ausland gilt:

  • EU-Lieferungen an Unternehmen führen Sie steuerfrei aus – d. h. Sie berechnen keine Umsatzsteuer.
  • Bei EU-Lieferungen an Privatpersonen verfahren Sie genauso wie bei Ihren Kunden aus Deutschland. Sie berechnen also ganz normal die deutsche Umsatzsteuer.

Wie können Sie nun herausfinden, ob es sich um ein Unternehmen oder um eine Privatperson handelt? Fragen Sie zum Beispiel schon bei der Bestellung im Internet-Bestellformular nach der USt-Id. Gibt der im EU-Ausland ansässige Kunde keine an, gehen Sie davon aus, dass es sich um eine Privatperson handelt.

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