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Der Abzug der Vorsteuer ist Kernbestandteil des bestehenden Umsatzsteuersystems. Ändern sich die Verhältnisse, die für den ursprünglichen...

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Umsatzsteuer - lassen Sie sich nicht ausnehmen!

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Steuern Umsatzsteuer

Von Midia Nuri,

Die Politiker diskutieren gerade einmal wieder über die Umsatzsteuer – eine Erhöhung ist im Gespräch, zumindest aber die Anschaffung der des verminderten Satzes von 7 %, wie ihn neuerdings Hotels genießen.Hier einer der wichtigsten Tipps:

Kein Wunder, dass die Politiker nach der Umsatzsteuer schielen, wenn sie nach Mehreinnahmen suchen. Die Umsatzsteuer allein macht rund ein Drittel aller Steuereinnahmen des Staates aus. Hier ist am schnellsten Geld zu holen – auch durch verstärkte Prüfung der Unternehmen und der Selbstständigen.

1,9 Milliarden durch unangekündigte Umsatzsteuer-Sonderprüfungen in 2009

Die folgenden Zahlen sollten Ihnen zu denken geben: Im vergangenen Jahr haben die Steuerbehörden durch (unangekündigte) Umsatzsteuer-Sonderprüfungen 1,9 Milliarden € eingenommen – bei insgesamt 96.992 durchgeführten Sonderprüfungen macht das rund 19.600 € pro Fall. Diese Zahlen hat das Bundesfinanzministerium kürzlich veröffentlicht. Das heißt: Stehen die Umsatzsteuerprüfer vor Ihrer Tür, finden sie fast immer etwas – und dann wird es teuer. Richtig teuer. Deshalb sollten Sie die Gefahr einer Umsatzsteuer-Sonderprüfung möglichst gering halten.

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Wie Sie eine unangemeldete Umsatzsteuer-Sonderprüfung vermeiden

Hier einer der wichtigsten Tipps: Einer der häufigsten Anlässe für die unangenehme Prüfung ist, dass vorangemeldete und beim Jahresabschluss erklärte Umsätze deutlich voneinander abweichen. Erklären Sie nach Jahresende höhere Umsätze als zuvor in den Voranmeldungen, sodass sich eine Umsatzsteuer-Nachzahlung ergibt, wecken Sie sofort das Interesse des Finanzamts.

Beispiel: Malermeister Tom Müller hat in seinen Voranmeldungen Januar bis Dezember Netto-Erlöse in Höhe von 50.600 € angegeben. Später findet er noch eine Ausgangsrechnung, die er falsch abgelegt hatte. Diese erfasst er im Rahmen seiner Jahresabschlussarbeiten. Die Netto-Erlöse laut Umsatzsteuer-Jahreserklärung betragen nun 57.300 €, er muss 1.273 € MwSt. nachzahlen.

Wann Sie eine Umsatzsteuer-Sonderprüfung fürchten müssen

Die meisten Finanzämter werden für eine solche Abweichung eine Erklärung von Ihnen fordern. Vergessene Rechnungen sind zwar eine plausible Erklärung, werfen aber kein gutes Licht auf Ihre unternehmerische Sorgfalt. Ein „Minuspunkt“ in Ihrer Akte ist Ihnen sicher. Bei mehreren „Minuspunkten“ oder wenn Sie keine plausible Erklärung liefern können, müssen Sie mit Konsequenzen rechnen – von der Umsatzsteuer-Sonderprüfung bis hin zur Anzeige wegen Steuerhinterziehung. Möglich ist auch, dass Sie in der Umsatzsteuer-Jahreserklärung weniger Erlöse als in den Voranmeldungen angeben. Das kann nur auf Fehler in Ihrer Buchhaltung zurückzuführen sein, die Sie erklären müssen und denen eventuell durch eine Umsatzsteuer-Sonderprüfung nachgegangen wird.

Tipp: Achten Sie genau darauf, dass Sie Ihre Umsätze schon in den Voranmeldungen vollständig und richtig erfassen. Dann kann es nicht zu größeren Abweichungen in der Jahreserklärung kommen. Wenn doch, legen Sie der Jahreserklärung von sich aus ein Schreiben bei, in dem Sie die Abweichungen plausibel erklären.

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