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Umsatzsteuer: Vier Tipps zu Hotelübernachtungen

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Steuern Umsatzsteuer

Von Midia Nuri,

Noch immer ist die Unsicherheit groß und es gibt unzählige Fragen zum Thema „Reisekosten“. Das von der neuen Bundesregierung angerichtete Umsatzsteuer-Chaos beschäftigt derzeit sowohl die Reisekostenabrechnungsstellen in den Unternehmen wie auch die Reisenden selber.Tipp 2:

Damit Sie und Ihre reisenden Mitarbeiter bei der Abrechnung alles richtig machen, hier auf vielfache Anfrage noch einmal alles Wichtige in Kürze: Hintergrund ist die vieldiskutierte Tatsache, dass seit Anfang des Jahres für Hotelübernachtungen ein Mehrwertsteuersatz von 7 % gilt, das Frühstück aber weiterhin mit 19 % versteuert wird. Das Gleiche gilt für die Internet- und Telefonnutzung, für Pay-TV oder Getränke und Snacks aus der Minibar.

Verschiedene Umsatzsteuersätze für Hotelübernachtungen und Gastronomie

Wenn das Hotel Ihnen diese Leistungen einzeln berechnet, muss es die Kosten in der Hotelrechnung separat vom Übernachtungspreis (7 %) mit dem Mehrwertsteuersatz von 19 % ausweisen. Das sorgte für Verwirrung bei den Reisekostenabrechnungen. Das Bundesfinanzministerium hat daraufhin in einem Schreiben (Az. VI D 2 - S 7210/07/10003, IV C 5 - S 2353/09/10008) die Behandlung der unterschiedlichen Mehrwertsteuersätze bei der Reisekostenabrechnung konkretisiert.

Beachten Sie Folgendes bei den Reisekostenabrechnungen zu Hotelübernachtungen

Tipp 1: Sie dürfen auf Ihrer Hotelrechnung die separaten Leistungen des Hotels, die nicht unmittelbar der Übernachtung dienen, zu einem Sammelposten zusammenfassen lassen, z. B. als Business-Package oder als Servicepauschale. Sie können diese Extraleistungen auch als Pauschale in Höhe von 20 % der Hotelrechnung ausweisen lassen. Separate Leistungen des Hotels sind etwa:

  • Frühstück
  • Internetnutzung, Telefon
  • Reinigung, Bügel-, Schuhputzservice
  • Shuttle-Service zwischen Bahnhof/Flughafen und Unterkunft
  • Gepäcktransport außerhalb des Hotels
  • Überlassung von Fitnessgeräten
  • Parkplatz

Tipp 2: Ist auf Ihrer Hotelrechnung z. B. ein Business-Package ausgewiesen, muss der Arbeitgeber lediglich den geldwerten Vorteil für Ihr Frühstück mit 4,80 € versteuern. Alle übrigen Bestandteile des Pakets darf er dem Arbeitnehmer (so lange die Kosten nicht völlig überhöht sind) lohnsteuerfrei erstatten. Führt das Hotel das Frühstück hingegen gesondert in der Rechnung auf, gilt diese Pauschalregelung nicht und der Arbeitnehmer muss sein Frühstück komplett selbst bezahlen.

Tipp 3: Achten Sie schon bei der Hotelbuchung darauf, dass die Übernachtungskosten pauschal abgerechnet werden. Viele Hotelanbieter – auch im Internet – stellen sich sukzessive auf die neue Abrechnungspraxis ein.

Tipp 4: Als Alternative zur 4,80-€-Regelung buchen Sie die Übernachtung mit Frühstück. In diesem Fall kann für das Frühstück ein so genannter Sachbezugswert von 1,57 € veranschlagt werden. Das heißt: Dem Mitarbeiter wird für das Frühstück bei der Spesenerstattung pauschal 1,57 € abgezogen bzw. als geldwerter Vorteil lohnversteuert. Die darüber hinausgehenden Kosten erstattet der Arbeitgeber steuerfrei. Diese Möglichkeit ist steuerlich am günstigsten.

Steuern und Bilanzierung aktuell

Egal ob es um korrekte und günstige Abrechnung Ihrer Reisekosten, die Abschreibung und Besteuerung Ihres Firmen-Pkws, die richtige Vorgehensweise beim Führen eines Fahrtenbuchs oder anderer betrieblich genutzter Wirtschaftsgüter geht. Jetzt bekommen Sie die aktuellsten und wichtigsten Tipps frei Haus.

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