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Der Abzug der Vorsteuer ist Kernbestandteil des bestehenden Umsatzsteuersystems. Ändern sich die Verhältnisse, die für den ursprünglichen...

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Umsatzsteuer: Wie Sie eine Dauerfristverlängerung beantragen

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Von Iris Schuler,

Normalerweise müssen Sie Ihre Umsatzsteuer Voranmeldung 10 Tage nach Ablauf des Anmeldezeitraums fertig haben. Für manche Selbstständige wird dies zum Problem. Die Gründe sind unterschiedlich. Einige schaffen es nicht, weil sie selbst buchen und gerade mit wichtigen Aufträgen beschäftigt sind. Bei anderen lässt sich der Steuerberater mit der Umsatzsteuer Voranmeldung Zeit. Was Sie tun können, wenn es auch bei Ihnen eng wird, lesen Sie in diesem Beitrag.

Sie haben für Ihre Umsatzsteuer Voranmeldung einen Monat mehr Spielraum, wenn Sie eine Dauerfristverlängerung beantragen. Das ist möglich für monatliche oder quartalsweise Umsatzsteuer Voranmeldungen und die dazugehörenden Umsatzsteuer Vorauszahlungen. Möglich ist diese Dauerfristverlängerung auch dann, wenn Sie gerade gegründet haben.

Was müssen Sie tun, um für die Umsatzsteuer die Frist zu verlängern? Stellen Sie Ihren Antrag auf die Dauerfristverlängerung auf dem amtlichen Vordruck bis zu dem Zeitpunkt, an dem Sie die Umsatzsteuer Voranmeldung abgeben müssen. Besonders einfach geht die elektronische Übertragung des Antrags an das Finanzamt.

Im Internet finden Sie Formular sowie Übertragungsweg im Portal der Finanzverwaltung unter www.elsteronline.de. Verfügen Sie über keinen Internet-Zugang, besorgen Sie sich das Formular bei Ihrem Finanzamt.

Fristverlängerung Umsatzsteuer: Keine Genehmigung abwarten

Wundern Sie sich nicht, dass Sie über die Genehmigung der Dauerfristverlängerung keinen Bescheid erhalten. Sie können diese für Ihre Umsatzsteuer Voranmeldung ganz einfach in Anspruch nehmen,

  • wenn das Finanzamt den Antrag für Ihre Umsatzsteuer Voranmeldung nicht ablehnt und
  • solange es die Fristverlängerung für Ihre Umsatzsteuer Voranmeldung nicht widerruft.

Sie müssen den Antrag auf Fristverlängerung für die Umsatzsteuer Voranmeldung nicht jährlich wiederholen. Das Finanzamt lehnt Anträge ab, bzw. widerruft die Dauerfristverlängerung für Umsatzsteuer Voranmeldungen, wenn der Steueranspruch gefährdet ist. Das kann passieren, wenn Sie Ihre Umsatzsteuer nicht oder nicht pünktlich zahlen.

Sind Sie zur monatlichen Abgabe der Umsatzsteuer Voranmeldung verpflichtet? Dann dürfen Sie die Dauerfristverlängerung zur Umsatzsteuer Voranmeldung erst dann nutzen, wenn Sie eine Sondervorauszahlung für Ihre Umsatzsteuer geleistet haben. Diese errechnen Sie selbst, sie beträgt 1/11 der Summe der Umsatzsteuer Vorauszahlungen des Vorjahres. Für Existenzgründer gilt 1/11 der voraussichtlichen Umsatzsteuer Vorauszahlungen im ersten Geschäftsjahr.

Die Vorauszahlung ziehen Sie bei der Umsatzsteuer Voranmeldung für den Monat Dezember wieder ab. Berechnen Sie dann die Sondervorauszahlung für das kommende Jahr und führen Sie diese mit der Umsatzsteuerzahlung für den Januar ab.

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