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Der Abzug der Vorsteuer ist Kernbestandteil des bestehenden Umsatzsteuersystems. Ändern sich die Verhältnisse, die für den ursprünglichen...

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Wie Sie durch eine einzige richtige Umsatzsteuer-Entscheidung 950 € mehr in der Tasche haben

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Von Gerhard Schneider,

Das Fallbeispiel: Michael Mustermann ist als Kleinunternehmer tätig und überlegt, ob er die Umsatzsteuer auf seinen Rechnungen auszuweist oder ob er die Kleinunternehmerreglung nutzt und keine Umsatzsteuer berechnet und ans Finanzamt überweist.

 

Mustermann erwartet dauerhaft weniger als 17.500 € Umsatz – also kann er die Kleinunternehmerreglung nutzen. Als Kunden hat Mustermann beinahe ausschließlich gewerbliche Kunden, für die er Dienstleistungen erbringt. Das heißt: Die Umsatzsteuer, die seine Rechnungsbeträge erhöhen würde, ist den Kunden egal, weil diese sie als Vorsteuer bei der eigenen Umsatzsteuer geltend machen können.

Die Empfehlung:

In diesem Fall kann es von Vorteil sein, freiwillig Umsatzsteuer zu berechnen und abzuführen, wenn nennenswerte betriebliche Investitionen und Ausgaben entstehen. Dann nämlich kann sich Michael Mustermann die selbst bei seinen Ausgaben gezahlte Umsatzsteuer erstatten lassen. Je höher die Ausgaben, desto höher das Plus in der Kasse.

Das zeigt die folgende Beispielrechnung.

 

Die Beispielrechnung:

Michael Mustermann hat 10.000 € Einnahmen, und 5.000 € Ausgaben (jeweils netto, also ohne USt).
Ohne USt-Berechnung:

Einnahmen:10.000 €
Eingenommene USt:+0 €
Einnahmen gesamt:10.000 €
Ausgaben:-5.950 €
USt. ans Finanzamt:0 €
Bei Michael Mustermann verbleibend: 4.050 €


Mit USt-Berechnung:

Einnahmen:10.000 €
Eingenommene USt:+1.900 €
Einnahmen gesamt:11.900 €
Ausgaben: -5.950 €
USt ans Finanzamt:
(1.900 € - 950 € Vorsteuer aus den Ausgabenrechnungen)
-950 €
Bei Michael Mustermann verbleibend:5.000 €
Vorteil:950


Tipp: Setzen Sie in diese Beispielrechnung Ihre Planzahlen ein, um die richtige Entscheidung zu treffen. Beachten Sie dabei aber auch diesen Aspekt: Privatkunden können sich die 19 % Umsatzsteuer, die gegebenenfalls in Ihren Rechnungen enthalten sind, nicht erstatten lassen. Deshalb verteuert die Umsatzsteuer Ihre Leistungen, wenn Sie für Privatkunden arbeiten.

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