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Der Abzug der Vorsteuer ist Kernbestandteil des bestehenden Umsatzsteuersystems. Ändern sich die Verhältnisse, die für den ursprünglichen...

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Wie Sie mit der Ist-Besteuerung Ihre Liquidität schonen

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Von Iris Schuler,

Sind Sie umsatzsteuerpflichtig? Dann führen Sie wahrscheinlich die Umsatzsteuer an das Finanzamt ab, sobald Sie Umsatz erwirtschaftet haben. Dies nennt man auch Soll-Besteuerung, die gängige Variante zur Abführung der Umsatzsteuer.

Nur Steuern abführen, die der Kunde bereits bezahlt hat

Allerdings ergibt sich aus dieser Variante ein Problem: Es kann sein, dass Sie Umsatzsteuer an den Fiskus zahlen, obwohl der Kunde Ihre Rechnung noch gar nicht bezahlt hat. Sie strecken die Umsatzsteuer also vor und das belastet Ihre Liquidität. Leider kommt es auch vor, dass der Kunde Ihre Rechnung erst gar nicht zahlt. In diesem Fall müssen Sie womöglich Monate auf die Rückerstattung der Umsatzsteuer warten, denn das Finanzamt zahlt erst, wenn Ihre Forderung als "uneinbringlich" gilt.

Sie müssen sich jedoch darüber nicht mehr länger ärgern, denn es gibt eine Lösung: Beantragen Sie einfach die Besteuerung nach vereinnahmten Entgelten. Dies nennt man auch Ist-Besteuerung.

So funktioniert die Ist-Besteuerung

Sie führen die Umsatzsteuer aus Ihren Rechnungen erst an das Finanzamt ab, wenn der Kunde bezahlt hat.

Auf der anderen Seite dürfen Sie jedoch Vorsteuer aus Lieferungen und Leistungen für den Betrieb ziehen, sobald Ihnen eine ordnungsgemäße Rechnung des Lieferanten vorlegt. Es spielt also keine Rolle für die Steuer, wann Sie Ihre Rechnungen bezahlen.

Die Ist-Besteuerung ist für Sie vorteilhaft, weil Sie nur dann Steuern an den Staat zahlen, wenn Sie das Geld bereits tatsächlich erhalten haben. Die Ist-Besteuerung können Sie direkt mit Gründung oder später beantragen. Sie ist erlaubt für

  • Freiberufler unabhängig von der Höhe des Umsatzes.
  • Gewerbetreibende, deren Gesamtumsatz nicht mehr als 500.000 Euro beträgt.

Achtung: Im Umsatzsteuer-Gesetz steht der Grenzwert für die Ist-Besteuerung bei 250.000  Euro. Im letzten Jahr wurde die Grenze befristet auf 500.000 Euro angehoben. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass die Befristung verlängert wird, beziehungsweise dass in Zukunft generell die höhere Grenze gilt.  

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