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Der Abzug der Vorsteuer ist Kernbestandteil des bestehenden Umsatzsteuersystems. Ändern sich die Verhältnisse, die für den ursprünglichen...

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Wie Sie Vorsteuer-Ärger durch elektronische Rechnungen vermeiden

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Steuern elektronische Rechnung

Von Midia Nuri,

Am 9.6.2011 hat der Bundestag das Steuervereinfachungsgesetz verabschiedet, das Papier- und elektronische Rechnung gleichstellt. Das heißt für Sie: Schon bald werden Sie von Ihren Lieferanten und Auftragnehmern die ersten Rechnungen per E-Mail erhalten.

Doch Achtung! Sie müssen ganz genau hinschauen, wenn Sie ausschließen wollen, dass es wegen dieser Rechnungen später Ärger mit dem Finanzamt gibt!

Weshalb Sie bei elektronischen Rechnungen ganz genau hinschauen müssen

Hintergrund: Mit dem Steuervereinfachungsgesetz wird § 14 Abs. 1 und 3 Umsatzsteuergesetz mit Wirkung zum 1.7.2011 dahingehend geändert, dass elektronische Rechnungen, die Sie z. B. per E-Mail oder als PDF-Download per Internet erhalten, den Papierrechnungen gleichgestellt werden. Das heißt vor allem eins: Sie können aus elektronischen Rechnungen, die Sie selbst erhalten, bei der Umsatzsteuervoranmeldung die Vorsteuer geltend machen. Bisher war das nur möglich, wenn die Rechnung elektronisch (aufwändig und teuer) signiert war.

Neuregelung zu elektronischen Rechnungen wird ab 1. Juli in Kraft treten

Vor der Sommerpause steht noch die Absegnung durch den Bundesrat aus, aber das ist nur noch eine Formsache, sodass Sie davon ausgehen können, dass die Neuregelung wie geplant ab 1.7. in Kraft treten wird und Sie schon bald die ersten Rechnungen von Lieferanten im E-Mail-Postfach haben. Dabei sollten Sie genau hinschauen, denn gerade in der Übergangszeit von Papier zu E-Mail und PDF lauern Fallen, die den Vorsteuerabzug gefährden können. Hier die wichtigste:

Woher kommt die elektronische Rechnung?

Das Bundesfinanzministerium schreibt in einer aktuellen Information zu elektronischen Rechnungen, dass sie für den Vorsteuerabzug anerkannt werden, wenn die Echtheit der Herkunft der Rechnung gewährleistet ist. Mögliche Folge: Kommt dem Finanzamt im Fall einer Prüfung der Absender einer Rechnung dubios vor, wird der Vorsteuerabzug aberkannt.

Das Problem: Was als Herkunftsnachweis akzeptiert wird, darüber schweigt das BMF.

Tipp: Bis es hier genauere Regeln gibt, sollten Sie nur elektronische Rechnungen von Lieferanten und Auftragnehmern akzeptieren, die Ihnen schon lange bekannt sind und mit denen Sie schon länger zusammenarbeiten.

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