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Der Abzug der Vorsteuer ist Kernbestandteil des bestehenden Umsatzsteuersystems. Ändern sich die Verhältnisse, die für den ursprünglichen...

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Zusammenfassende Meldungen seit 1.1.2012: Das sollten Sie wissen

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Zusammenfassende Meldungen müssen Sie dann regelmäßig abgeben, wenn Sie zum Vorsteuerabzug berechtigt sind und innerhalb der EU grenzüberschreitend steuerfreie Warenlieferungen und/oder Lieferungen im Rahmen von innergemeinschaftlichen Dreiecksgeschäften ausführen. Führen Sie Ware nur in geringer Höhe in das EU-Ausland aus, gilt ein vierteljährlicher Meldezeitraum.

 

Das gilt seit 1.1.2012

Seit 1.1.2012 sind Warenlieferungen lediglich „von geringer Höhe“, wenn der Umsatz vierteljährlich nicht mehr als 50.000 € (bis 31.12.2011: 100.000 €) beträgt.
Wird allerdings im Laufe eines Quartals diese 50.000-€-Grenze überschritten, sind Sie verpflichtet, eine ZM für den laufenden Kalendermonat und die ggf. bereits abgelaufenen Kalendermonate des betreffenden Kalendervierteljahres abzugeben.
Beispiel: Ihr Unternehmen beliefert auch zahlreiche Kunden im EU-Ausland mit Waren. Im April 2012 haben Sie mit Ihren EU-Lieferungen einen Umsatz von 35.000 € erzielt, im Februar summierten sich Ihre Umsätze aus EU-Lieferungen auf 43.000 €. Dann haben Sie mit Ihren EU-Lieferungen bereits im Februar 2012 die 50.000-€-Grenze für das 2. Quartal 2012.
Die Folge: Bis zum 25. des Folgemonats muss die Zusammenfassende Meldung für die Monate April und Mai beim Bundeszentralamt für Steuern vorliegen.

 

ZM funktioniert nur online

Die Abgabe der Zusammenfassenden Meldung kann nur online erfolgen. Hierzu können Sie sich über das Elster-Online-Portal (www.elster.de/portal) der Finanzverwaltung einwählen. Ihre Kennung und Passwörter, die Sie z. B. bereits bei Ihren Umsatzsteuer-Voranmeldungen nutzen, haben auch hier Gültigkeit.

Diese Abgabefrist gilt bei sonstigen Leistungen

Für innergemeinschaftliche sonstige Leistungen gilt unabhängig von der Höhe des Umsatzes weiterhin der vierteljährliche Meldezeitraum. Beispiel: Ihre Umsätze aus sonstigen Leistungen belaufen sich im Januar auf 29.000 €, im Februar auf 41.000 € und im März auf 37.000 €.
Dass Ihr Umsatz im 1. Quartal bereits im Februar die 50.000-€-Marke überschreitet, ist hier – anders als bei Warenlieferungen – ohne Bedeutung, da weiterhin die 100.000-€-Grenze gilt.

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