Gratis-Download

Der Abzug der Vorsteuer ist Kernbestandteil des bestehenden Umsatzsteuersystems. Ändern sich die Verhältnisse, die für den ursprünglichen...

Jetzt downloaden

Zusammenfassende Meldungen: So funktioniert es

0 Beurteilungen

Von Gerhard Schneider,

Alle Unternehmen (Ausnahme: Kleinunternehmen, also Unternehmen, die im vorangegangenen Jahr weniger als 17.500 € Umsatz gemacht haben), die zum Vorsteuerabzug berechtigt sind und innerhalb der EU grenzüberschreitend steuerfreie Warenlieferungen und/oder Lieferungen im Rahmen von innergemeinschaftlichen Dreiecksgeschäften ausgeführt haben, müssen eine Zusammenfassende Meldung abgeben.

 

In die ZM müssen auch Dienstleistungen aufgenommen werden, wenn der Leistungsempfänger in einem anderen Mitgliedstaat ansässig ist, sich der Leistungsort dort befindet, die Dienstleistung steuerpflichtig ist und der Leistungsempfänger die Steuer für diesen Umsatz schuldet. Die Meldepflicht besteht zusätzlich zu den Umsatzsteuer-Voranmeldungen.

Wie Sie Ihre ZM abgeben

Die Abgabe der ZM muss online erfolgen, und zwar über das Elster-Online-Portal (www.elster.de/portal), wo Sie angemeldet sein müssen und sich authentifiziert haben. Die Übermittlung erfolgt also ähnlich wie die monatliche oder vierteljährliche Übermittlung der Umsatzsteuervoranmeldung.
Wenn Sie im Portal eingeloggt sind, gehen Sie auf „Formulare“. Dann klicken Sie auf „Umsatzsteuer“. Danach werden die vorhandenen Formulare angezeigt, darunter auch das Online-Formular für Ihre Zusammenfassende Meldung.

Wann und wie oft Sie Ihre ZM abgeben

In der Regel geben Sie die ZM vierteljährlich ab, wenn Sie steuerfreie Umsätze mit dem EU-Ausland gemacht haben.
Die ZM ist bis zum 10. Tag nach Ablauf des jeweiligen Meldezeitraums vierteljährlich beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) abzugeben. Wenn die Quartalsgrenze von 50.000 € überschritten wird, muss die ZM monatlich abgegeben werden.

 

Welche Angaben Sie machen

Grundsätzlich machen Sie in der ZM Angaben über alle innergemeinschaftlichen Lieferungen und Leistungen, bei denen Sie keine Umsatzsteuer berechnet haben. Dazu geben Sie an:

  • Ihre eigene Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.)
  • die USt-IdNr. des jeweiligen Kunden im EU-Ausland
  • Summe der Bemessungsgrundlage der ausgeführten Lieferungen bzw. Leistungen pro Kunde

Was passiert, wenn die ZM nicht abgegeben wird?

Wird die Zusammenfassende Meldung trotz 2-maliger Erinnerung ohne Angabe von Gründen nicht abgegeben, kann das Bundeszentralamt für Steuern ggf. wiederholt und zusätzlich zu einem Bußgeld ein Zwangsgeld festsetzen. Dieses vermeiden Sie von vornherein, indem Sie eine Fristverlängerung beantragen. Dies ist entgegen einem weitverbreiteten Irrtum grundsätzlich möglich. Zuständig ist ebenfalls das Bundeszentralamt für Steuern. Ein formloses Schreiben reicht aus.

Steuern und Bilanzierung aktuell

Egal ob es um korrekte und günstige Abrechnung Ihrer Reisekosten, die Abschreibung und Besteuerung Ihres Firmen-Pkws, die richtige Vorgehensweise beim Führen eines Fahrtenbuchs oder anderer betrieblich genutzter Wirtschaftsgüter geht. Jetzt bekommen Sie die aktuellsten und wichtigsten Tipps frei Haus.

Datenschutz

Anzeige

Gratis Downloads
13 Beurteilungen
17 Beurteilungen
1 Beurteilung
Produktempfehlungen

Die besten Steuer-Spar-Möglichkeiten zum Wohle Ihres Unternehmens

Die neuesten Urteile der Arbeits-, Finanz- und Sozialgerichte

Gehört. Gelesen. Verstanden.

Ihr Excel-Lernsystem: Verständlich, kompakt, effektiv

Betriebsprüfungssichere Empfehlungen, mit denen Sie jederzeit das meiste für sich herausholen

Das Rundum-Wohlfühl-Paket im Rechnungswesen