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Ist Ihr „Elevator Pitch“ gut genug für erfolgreiches Networking?

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Von dgx,

Xing kennen Sie. Visitenkartenpartys auch. Zwei neue Networking-Trends erobern seit dem letzten Jahr auch Deutschland - und werden gerade für Sie als Marketingverantwortlichenimmer wichtiger. Denn Kontakte sind schließlich alles. Doch was Sie aus diesen Kontakten machen, hängt nicht unwesentlich vom so genannten „Elevator Pitch“ ab - Ihrer 30-SekundenSelbstvorstellung. Doch der Reihe nach!

Virtuelles Networking in der Welt des Internets, in kleinen informellen Gruppen oder auf großen formellen Plattformen gehört heute schon fast zum alten Eisen. Dennoch sollten Sie als Marketingleiter selbstverständlich in solchen Business-Foren wie Xing vertreten sein. Denn die Kontakte, die Sie dort schließen können, sind nicht zu unterschätzen. Sie können Kontakte zu
Erfahrungen mit Agenturen oder Freelancern befragen, können Ideen einholen und, und, und.
Auch Visitenkarten-Partys, bei denen sich nur Menschen treffen, die alle das gleiche Ziel verfolgen, sind sinnvoll für Sie. Doch immer wichtiger werden zwei andere Kontaktplattformen: Business Speed Dating, bei dem Sie sich mit ausgewählten Partnern innerhalb eines festen Zeitkontingents unterhalten, und Frühstücks- oder Lunch-Clubs, die das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.
Dem Business Speed Dating kommt dabei eine besondere Rolle zu:
Es stellt zugleich den allerneusten Trend in Sachen „Networking“ dar. Wie bei Xing & Co. melden Sie sich im Vorfeld mit Ihrem Profil an. Sie tragen Ihre Interessen, Produkte und Schwerpunkte/Angebote ein und hinterlegen Angaben zu den gewünschten Gesprächspartnern.
Eine intelligente Software bringt dann Akteure mit den gleichen Interessen zusammen und koordiniert die Gesprächstermine. Die Gespräche selbst finden alle an einem Tag oder Abend innerhalb eines engen, fest limitierten Zeitrahmens statt. Business Speed Datings organisiert unter anderem das Netzwerk Hamburg@work (www.hamburgmedia.net).
Wichtig ist aber: Damit Business Speed Dating für Sie erfolgreich ist, müssen Sie sich und Ihre Interessen innerhalb von 30 Sekunden einprägsam vorstellen. Das ist der so genannte „Elevator Pitch“. Der ist auch dann entscheidend, wenn Sie Kontakte lieber über Netzwerke in Frühstücks- oder Lunch-Clubs aufbauen, hegen und pflegen möchten.
Die Idee der Empfehlungsclubs stammt aus den USA und setzt sich vermehrt auch in Deutschland durch. Ziel ist, dass die Clubmitglieder sich beim gemeinsamen Essen (Frühstück, Mittag- oder Abendessen) qualifizierte Geschäftsempfehlungen geben. Ungezwungen und leicht entstehen so neue Kontakte, die sich nach mehrmaligen Treffen vertiefen.

Diese Idee geht mit strengen Aufnahmekriterien einher:

Zumeist können Interessenten nur auf Empfehlung anderer Mitglieder beitreten. Eine klare Agenda gibt den Ablauf der Treffen vor und garantiert, dass alle Teilnehmer die Geschäftsideen
und Produkte der anderen intensiv kennen lernen. Dazu tragen auch einminütige Reden bei, in denen jedes Mitglied sich und seine Interessen vorstellt. Zudem erhält pro Treffen einer der
Anwesenden die Möglichkeit zu einer 15- bis 20-minütigen Selbstpräsentation.
Aktuelle Anbieter:
Zwei der erfolgreichsten Empfehlungsclubs in Deutschland zurzeit sind:

  • MEETINGplus, ein Netzwerk, das in über 14 Städten von 7:30 bis 9:00 Uhr zum Frühstücken einlädt (www.meetingplus.de),
  • LunchClub Deutschland, der in derzeit neun Städten von 12:30 bis 14:00 Uhr Mittagessen veranstaltet (www.lunchclub-deutschland.de).

Sollten Sie Morgenmuffel sein:
Frühstücksveranstaltungen beginnen oft recht früh am Morgen. Versuchen Sie, diese persönliche Hürde zu überwinden und sich zum „Frühstück mit Fremden“ aufzuraffen. Sie werden schnell bemerken, dass Sie frisch und voller Konzentration ans Werk gehen - und den frühen Morgen vermutlich in Zukunft öfter zum Kontakteknüpfen nutzen.
Diese Kosten kommen auf Sie zu:
Die Kosten sind je nach Anbieter unterschiedlich. Die Jahresgebühr schwankt zwischen 150 und 800 €, je nachdem, ob eine einmalige Aufnahmegebühr (ca. 200 €) sowie die Kosten für Essen und Getränke separat berechnet werden oder nicht. Ein- oder mehrmalige Probeteilnahme ist in der Regel möglich.
Und so funktioniert der Elevator Pitch:
Vor jeder der bisher beschriebenen Netzwerkveranstaltungen neuen Typs (genauer: vor jeder Art von Veranstaltung, sei sie beruflichen oder privaten Charakters) sollten Sie sich einige Sätze für Ihre Selbstvorstellung zurechtlegen. In den USA spricht man von „Elevator Pitch“ (etwa: Verkaufsgespräch für den Aufzug) und meint damit eine Kurzvorstellung innerhalb von 30 Sekunden - genau die Zeitspanne, die zwischen dem Schließen und erneuten Öffnen von Aufzugtüren vergeht.
Ziel: Jeder muss sofort verstehen können, was Sie (beruflich) machen bzw. wo Ihre konkreten Interessen liegen. Sie haben - auch wenn Sie nicht im Aufzug stehen - meist nicht mehr als 30 Sekunden Zeit, um sich und das, was Sie tun, ins rechte Licht zu rücken!
Wichtig: Eine guter Elevator Pitch verwendet ein Bild, eine Geschichte, ein Beispiel, eine interessante Frage oder eine erstaunliche Information. Da ich natürlich IHREN Elevator Pitch nicht kenne, habe ich hier ein neutrales Beispiel, um Ihnen zu zeigen, wie Sie Ihren eigenen Pitch daran orientieren können:
Positiv-Beispiel eines Existenzgründungsberaters:
Kennen Sie das? Sie fahren Auto, doch der Motor stottert. Der Tank ist leer! Sie finden sich unerwartet auf dem Standstreifen der Autobahn wieder. Da fühlt man sich ganz allein und hilflos, nicht wahr? Und man wartet auf einen rettenden Engel, der anhält und einen wieder auf Kurs bringt.
Und jetzt stellen Sie sich vor: Dieser Engel bin ich. Ich bin der, der anhält und Ihnen hilft. - Ein Auto mit Startproblemen ist wie ein junges Unternehmen. Ich gebe Existenzgründern
Starthilfe und mache sie fit für den Markt. Bei mir finden junge Unternehmen alles, was sie für einen erfolgreichen Start brauchen. So - und nun viel Spaß beim Kreieren Ihres eigenen, ganz persönlichen Elevator Pitches!

Loten Sie aus, welche Form des Networkings die richtige für Sie ist

Ist Ihre Neugier geweckt? Die hier beschriebenen Wege des „neuen Networkings“ sind nur eine Auswahl Ihrer Möglichkeiten. Networking ist noch in vielen anderen Formen möglich. Wagen Sie den Blick ins Internet - und Sie werden sicherlich auf das Netzwerk stoßen, das Sie zu finden hoffen.
Wenn nicht, können Sie immer noch selbst ein Netzwerk nach Ihrem Geschmack gründen, was zum Beispiel über Xing möglich ist - ganz einfach, indem Sie im ersten Schritt ein eigenes Forum eröffnen. Ihre Entscheidung treffen Sie am besten, wenn Sie sich ausführlich informiert und die für Sie interessanten Angebote genauer unter die Lupe genommen haben.
Urteilen Sie dann anhand der folgenden Checkliste: Welche Form des Netzwerkens ist die richtige für Sie?

  1. Was ist Ihr Ziel, Ihr Anliegen?
  2. Auf welche Netzwerkpartner werden Sie treffen?
  3. Entspricht dies Ihren Vorstellungen?
  4. Passt das Netzwerk zu Ihnen/zu Ihren Interessen?
  5. Was müssen Sie an Engagement und Zeit einbringen?
  6. Wie hoch sind die Kosten?
  7. Sind die Orte, an denen Veranstaltungen oder Treffen stattfinden, für Sie gut zu erreichen?
  8. Last but not least: Welchen Nutzen bringt es Ihnen? Und was können Sie im Gegenzug Ihren Netzwerkpartnern bieten?
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