Gratis-Download

Durch Berichte in der Zeitung oder in lokalen Radiosendern erzielen Sie die Aufmerksamkeit und das Interesse der Öffentlichkeit - und das völlig...

Jetzt downloaden

Loben Sie jetzt einen Preis aus – und bleiben Sie damit bis zum Ende des Jahres in den Medien präsent

0 Beurteilungen

Erstellt:

Preise gibt es viele ... weil sie unter anderem immer einen tollen Anlass für die Berichterstattung über das Unternehmen in einem positiven Kontext bieten.

Das sollten auch Sie nutzen!

Und das Beste: Wenn Sie jetzt loslegen, haben Sie gute Chancen, mit Ihrer Preisverleihung in die aufmerksamkeitsstarke Vor-Charity-Zeit bis Ende Oktober zu rutschen.

Die zu gewinnende Auszeichnung ist von entscheidender Bedeutung für die Positionierung und das Image Ihres Unternehmens.

Möchten Sie …

  • … Ihr Unternehmen als aufgeschlossen, innovativ und Förderer neuer Entwicklungen präsentieren, schreiben Sie einen Preis für originelle Ideen in Ihrer Branche aus.
  • … zeigen, dass Sie Verantwortung übernehmen, loben Sie einen Preis für Engagement aus. Je nachdem können Sie diesen auf den Einsatz in einem bestimmten Segment beschränken: im Umweltschutz, der Förderung benachteiligter Kinder.
  • … die Positionierung Ihrer Firma verändern, können Sie einen Preis für die Branche oder in dem Bereich ausloben, der/dem Sie sich annähern wollen, um so Kontakte zu knüpfen, Ihr Unternehmen bekannt zu machen und einen positiven Ruf aufzubauen.

Das sollten Sie im Vorfeld bedenken

Je präziser Sie Bewerbungsvoraussetzungen beschreiben, umso genauer wird es für die potenziellen Teilnehmer und umso weniger Nachfragen gibt es.

Damit Ihnen das gelingt, sollten Sie sich vorab über den äußeren Rahmen klar werden.

Eindeutige Bewerberansprache

Schreiben Sie den Preis für Privatpersonen oder Einrichtungen aus?

Das müssen Sie unbedingt trennen, denn Organisationen haben in der Regel ganz andere Möglichkeiten, eine professionelle Bewerbung zu gestalten als Privatleute.

Wenn Sie einen Preis für soziale Einrichtungen ausschreiben:

  • Was verstehen Sie unter sozial? Sind das Einrichtungen, die sich dem Gemeinwohl verpflichtet haben? Fallen auch Bildungsanstalten darunter? Sollen sich nur Organisationen bewerben dürfen, die als gemeinnützig anerkannt sind?
  • Spielt die Größe der Organisation eine Rolle? Dürfen sich auch große, mitgliederstarke Einrichtungen bewerben?
  • Gibt es eine räumliche Eingrenzung (etwa nur für Teilnehmer, die in Deutschland aktiv sind)?
  • Erstellen Sie ein Formblatt, das die Bewerber ausfüllen sollen, oder sind ganz individuelle Bewerbungen möglich, beispielsweise auch per Videoclip?
  • Der Vorteil von Formularen: Sie haben alle erforderlichen Angaben und ein Raster, nach dem Sie die Bewerbungen bewerten können.
  • Der Vorteil individueller Unterlagen: Sie bieten den Teilnehmern viel mehr Möglichkeiten, ihre Eignung und ihr Potenzial zu zeigen.

Wenn sich Ihr Preis an Privatpersonen richtet:

Gibt es Bewerbungsvoraussetzungen? Ist es beispielsweise das Alter oder die Bedürftigkeit? Überlegen Sie, wie Sie prüfen können, ob die Bewerber die Bedingungen erfüllen.

Tipp: Sollen die Bewerbungen per Post oder via Internet eingereicht werden? Wenn auch der Postweg möglich ist, überlegen Sie unbedingt, ob Sie die Unterlagen zurückschicken können. Weisen Sie gegebenenfalls direkt im Vorfeld darauf hin, dass dies nicht möglich ist.

Bereiten Sie alle Informationen, die die Bewerber wissen müssen, übersichtlich vor.

Listen Sie auf, welche Angaben sie unbedingt machen sollen: Name und Kontaktdaten sind klar.

Aber: Welche Eckdaten zur Einrichtung und zum Projekt brauchen Sie, um exakt beurteilen zu können?

Erstellen Sie gegebenenfalls einen Fragenkatalog, den die Bewerber systematisch abarbeiten können.

Dann können Sie sicher sein, alle erforderlichen Informationen für die Beurteilung zu bekommen.

Wenn Sie die Projekte im Rahmen Ihrer Öffentlichkeitsarbeit vorstellen wollen, holen Sie hierzu gleich die Einverständniserklärung des Projektverantwortlichen ein.

Diese Erklärung könnte folgendermaßen aussehen:

"Hiermit erkläre ich mein Einverständnis, dass das Projekt, mit dem ich mich um den Innovationspreis abcd bewerbe, für die Öffentlichkeitsarbeit verwendet und publiziert werden darf.

Außerdem bin ich damit einverstanden, dass im Zusammenhang mit der Berichterstattung mein Name genannt wird.

Diese Einverständniserklärung erstreckt sich auf Printprodukte und auf Texte, die in den sozialen Medien (Facebook, Google+ etc.) veröffentlicht werden. Die Urheber- und Verwertungsrechte an dem Projekt sind davon nicht berührt und verbleiben bei dem/der Urheber/-in.

Vorname, Name

Organistation"


Ihre Entscheider – gewinnen Sie an Glaubwürdigkeit und Reichweite

Setzen Sie eine Jury ein, die die Bewerbungen begutachten und die Gewinner ermitteln soll. Wählen Sie hierfür Personen, die in Bezug auf den Inhalt des Preises als Experten gelten.

Schreiben Sie etwa einen Innova - tionspreis im technischen Bereich aus, sollten auch Top-Techniker in der Jury sitzen.

Loben Sie einen Preis für Schüler aus, bitten Sie Pädagogen in die Jury. Bei einem Geschichtenwettbewerb für Kinder engagieren Sie Kinderbuchautoren, für Umweltschutzprojekte Mitglieder aus den Umwelt- und Naturschutzverbänden.

Der Vorteil von Experten als Jury- Mitglieder: Sie sind in der Lage, die Bewerbungen wirklich objektiv zu beurteilen.

Dadurch wird die Entscheidung unangreifbar. Außerdem strahlt das positive Image der (renommierten) Experten auf Ihr Unternehmen ab und wertet den ausgelobten Preis auf.

Und: Die Juroren wirken als Multiplikatoren in ihren Tätigkeitsbereichen.

Tipp: Binden Sie auch Ihre Mitarbeiter ein. Laden Sie einen aus der Abteilung, die dem Thema des Preises am nächsten steht, als Jury-Mitglied ein.

So finden Sie Ihr Gremium

Ermitteln Sie die Experten, die Sie sich als Juroren wünschen. Bedenken Sie aber schon bei der Auswahl, dass es mindestens eine Jury-Sitzung geben sollte.

Das heißt, dass alle Jury-Mitglieder zu einem Termin an einem Tisch sitzen werden. Weite Anfahrtswege und gegebenenfalls das Erfordernis zu übernachten kosten Zeit und unter Umständen Geld.

Denken Sie darüber nach, bevor Sie den telefonischen Erstkontakt aufnehmen und Ihr Anliegen vorbringen.

Das müssen die Juroren wissen

In der Regel folgt nach dem telefonischen Erstkontakt die offizielle schriftliche Anfrage. Je hochkarätiger Ihre Jury besetzt ist, umso kostbarer ist deren Zeit.

Machen Sie daher schon in Ihrem Anschreiben klar, wie viel Zeitaufwand mit dieser Aufgabe verbunden ist.

Hierbei helfen folgende 8 Hinweise:

  1. Eine interne Jury wird eine Vorauswahl treffen.
  2. Die Juroren erhalten die Top 10 oder Top 25 der Bewerbungen.
  3. Die Teilnehmerunterlagen werden so au?ereitet, dass die wichtigsten Eckdaten schnell zu erfassen und die Inhalte gut miteinander zu vergleichen sind.
  4. Die Jury-Mitglieder sollten 2, besser 3 Wochen Zeit haben, diese Vorauswahl zu sichten.
  5. Es wird mindestens eine gemeinsame Jury-Sitzung geben.
  6. Der Termin dazu wird langfristig – idealerweise 3 bis 4 Monate im Vorfeld – festgelegt.
  7. Die Juroren-Sitzung findet an einem zentral gelegenen, gut zu erreichenden Ort statt.
  8. Sie wird so terminiert, dass keine Übernachtung erforderlich ist, sodass die zeitliche Investition bei maximal 1 Tag liegt.

Vorbereitung: Timen Sie konkret

Schreiben Sie genau auf, wie lange einzelne Phasen dauern und wann welches Ereignis stattfindet.

Terminieren Sie so, dass die Bekanntgabe der Gewinner kurz vor dem Start der ganzen Charity-Aktionen im November liegt.

Dann haben Sie gute Chancen auf eine breite öffentliche Aufmerksamkeit. Auch dann, wenn Ihr Preis vielleicht nicht so üppig dotiert ist.

So viel Zeit muss sein

4 bis 6 Wochen: Räumen Sie den Bewerbern – je nach Anspruch – ausreichend Zeit für ihre Unterlagen ein. Denken Sie auch immer an Ferientermine. Dann haben zwar die meisten Einrichtungen mehr Kapazitäten frei, um eine solche Bewerbung zu schreiben.

Allerdings besteht auch die Gefahr, dass Entscheidungsträger in Urlaub sind und deren Rückkehr für die Freigabe und den Versand abgewartet werden muss.

2 bis 4 Wochen: Gestalten Sie den zeitlichen Aufwand, den Sie für die Sichtung betreiben müssen, in Abhängigkeit von den Vorgaben für die Bewerber.

Füllen diese nur ein Formular aus, geht das sicher schneller, als wenn Sie etwa Kindern die Aufgabe stellen würden, einen Aufsatz zu schreiben.

1 Woche: Bereiten Sie die Unterlagen für die Jury parallel zur Sichtung der Bewerbungen auf.

2 bis 3 Wochen: Lassen Sie der Jury mindestens 2 Wochen Zeit, um die Auswahl zu sichten.

Start: Die Pressearbeit rund um Ihren Preis

Wenn Ihr Projekt steht, Sie alles konzipiert und vorbereitet haben und Zusagen von allen Jurymitgliedern vorliegen, erfolgt der Startschuss mit einer Pressemeldung.

Hierin thematisieren Sie nur die wichtigsten Aspekte, zum Beispiel: Wer schreibt was für einen Preis aus? Wer kann sich wie mit welchen Projekten bewerben? Was gibt es zu gewinnen?

Geben Sie den Hinweis, dass Interessierte die Details zu den Bewerbungskonditionen auf der Website finden. Veröffentlichen Sie dort FAQs, die Sie zuvor gesammelt haben.

Wenn sich nicht genügend Bewerber melden, verschicken Sie in der Halbzeit einen Reminder: „Bewerbungsfrist für ABC-Preis endet in 2 Wochen. Letzter Aufruf zur Teilnahme!“.

Die nächste Pressemitteilung könnte dann eine Erfolgsmeldung über die Vielzahl der Bewerbungen sein.

Bewerbungslauf: Beurteilen Sie nach Ihrem Schema

Werden die Bewerbungen in verschiedene Kategorien unterteilt? Ganz wichtig ist das, wenn sich Kinder unterschiedlichen Alters bewerben können.

Differenzieren Sie auch bei Auszeichnungen für soziale Einrichtungen: zwischen Organisationen, die sich für Ältere, Kinder, sozial Schwache, Bildung, Tiere etc. engagieren.

Versuchen Sie, Vergleichsmaßstäbe zu setzen, etwa: Wie vielen Menschen hilft die Organisation Jahr für Jahr?

Der Höhepunkt: Die Bekanntgabe der Gewinner

Gestalten Sie die Veröffentlichung der Sieger unterschiedlich:

Variante 1: Sie verschicken eine Pressemeldung, in der alle Gewinner vorgestellt werden. Handelt es sich um Sieger aus unterschiedlichen Bundesländern, könnten Sie jeweils einen Termin zur Übergabe des Preises vor Ort vereinbaren.

Der Vorteil: Sie hätten neben der bundesweiten Pressemeldung mehrere Anlässe für die lokale PR.

Variante 2: Sie laden die Preisträger zu einer Feier ein. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Sieger alle vor Ort sind: Sie haben kurze Wege, es lässt sich leicht ein Termin finden, und die Presse ist wegen des lokalen Bezugs auch interessiert.

Fazit: Die Ausschreibung eines Preises ist ein hervorragendes PR-Instrument, um immer wieder mit positiven Themen an die Öffentlichkeit zu treten: anlässlich des Aufrufs, zur Jury- Sitzung und mit der Bekanntgabe der Gewinner.

Abhängig von Inhalt und Thema können Sie nach einer gewissen Zeit daran anknüpfen und berichten, was mit dem Preisgeld passiert ist.

Je nach Thematik gelingt es Ihnen zudem, Ihren Bekanntheitsgrad auf ganz neue Zielgruppen auszurichten.

Marketing- & PR-Trends

Erweitern Sie Ihr Marketing-Wissen mit den besten praxiserprobten Werbeideen, den witzigsten Werbeslogans und -sprüchen, Best-Practice-Beispielen, Checklisten und leicht nachvollziehbaren Anleitungen.

Datenschutz

Anzeige

Produktempfehlungen

Praxiswerkzeuge und Know-how für Vertriebsprofis

Immer einen Tick voraus: Erfolgsbeispiele, Insider-Tipps, Ideen und Online-Trends für erfolgreiches Marketing

Arbeitshilfen und Praxis-Know-how für PR Profis

Das Buch liefert Ihnen die Grundlage, um datenschutzkonforme Alternativen verständlich erklären zu können.