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Mit gesellschaftlichem Engagement das Image des Unternehmens stärken - 5 Praxis-Tipps

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So stärken Sie Ihr Unternehmensimage! Ehrenamtliches Engagement ist dank Einführung der Bundesfreiwilligenagentur in aller Munde. Sie ergänzt das Freiwillige Soziale Jahr (FJS). Im Unterschied zum FJS steht die Arbeit als Bufdi auch Menschen über 27 Jahre offen.Nutzen Sie diese Aufmerksamkeit und zeigen Sie, dass auch Ihr Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernimmt.

Starten Sie mit den Planungen jetzt, denn in der Vorweihnachtszeit steigt die Aufmerksamkeit für soziales Engagement nochmals deutlich an.

Gehen Sie strategisch vor und folgen Sie unseren 5 Tipps, damit Ihr Engagement nicht verpufft.

Tipp 1: Finden Sie eine geeignete soziale Einrichtung

Suchen Sie sich eine Einrichtung in Ihrer Nähe, die Sie unterstützen möchten. Ein optimaler Rahmen ist das Engagement in einem der über 500 Mehrgenerationenhäuser, denn fast alle Mehrgenerationenhäuser engagieren sich für Kinder.
Unterstützen Sie diesen Einsatz, ist Ihnen eine entsprechend positive Außenwirkung sicher. Wenn Sie noch kein Mehrgenerationenhaus in Ihrer Umgebung kennen, können Sie es über die Suchfunktion auf der Seite www.mehrgenerationenhaeuser.de schnell finden.
Es gibt in Ihrer Nähe kein Mehrgenerationenhaus oder eine Kooperation ist nicht möglich? Dann suchen Sie sich eine andere soziale Einrichtung, die zu Ihrem Unternehmen passt und zu der Form der Unterstützung, die Sie bieten möchten: Das kann das Seniorenzentrum sein oder ein Kindergarten, die Schule oder der Tierschutzverein. Auch in diesen Einrichtungen können Sie sich in unterschiedlicher Form engagieren und Gutes bewirken.

Tipp 2: Finden Sie heraus, was die Einrichtung braucht

Informieren Sie sich über das Profil der sozialen Einrichtung, die Sie unterstützen möchten. Vielleicht verrät die Website ja sogar, welche Anliegen die Einrichtung hat – zum Beispiel die Anlage eines besonderen Gartens im Seniorenheim oder ein Theater in der Schule.
Mehrgenerationenhäuser haben immer ein spezifisches Profil, den Erfordernissen vor Ort entsprechend. Ziel ist es immer, dass die Menschen in der Nachbarschaft bzw. dem Stadtteil davon profitieren.
Das Mehrgenerationenhaus in Hamburg-Billstedt z. B. bietet Computer- und Töpferkurse an, Filmeabende für ältere Menschen, Babysitterdienste, einen Wegbegleiter für Hortkinder und ein Jobcafé. Informieren Sie sich über die Website „Ihres“ Mehrgenerationenhauses. So können Sie schon im Vorfeld prüfen, welche Form der Unterstützung denkbar wäre.

Tipp 3: So kann Ihre Unterstützung konkret aussehen

Prüfen Sie, welche Möglichkeiten der Unterstützung Sie haben. Die folgenden Ideen des Fachinformationsdienstes PR-Praxis dienen als Orientierung:
1. Finanzielle Unterstützung:
Geht immer und macht immer Sinn. Die Hermann ASAL GmbH bat anlässlich ihres 75-jährigen Bestehens im April dieses Jahres um Spenden für das Mehrgenerationenhaus in Offenburg. Den Scheck in Höhe von 10.000 € übergab sie öffentlichkeitswirksam dem Oberbürgermeister der Stadt. Steht kein Firmenjubiläum an, können Sie Ihre Mitarbeiter einbinden.
So bietet sich in der Vorweihnachtszeit ein Basar an. Jeder Ihrer Mitarbeiter steuert etwas bei. Der Erlös kommt der Einrichtung zugute. Um den Bezug zwischen Ihrem Unternehmen und der Einrichtung zu intensivieren, können Sie den Basar ja dort durchführen. Laden Sie zum Pressegespräch in die Einrichtung ein. Am nächsten oder übernächsten Tag erfolgt dann die offizielle Scheckübergabe – als Fototermin für die Presse.
2. Verkaufserlös spenden:
Das Hotel Heide Treff Schneverdingen hat den Verkaufserlös der Silvestertombola dem Mehrgenerationenhaus Schneverdingen gespendet. Machen Sie es ebenso oder spenden Sie den Erlös aus dem Verkauf eines bestimmten Produkts ganz oder zu Teilen der Einrichtung.
Diese Form der finanziellen Unterstützung hat den Vorteil, dass Sie den Kunden schon vor der Scheckübergabe von Ihrem Engagement berichten können. Weisen Sie auf Ihrer Website, in Ihren Werbeprospekten und auf Plakaten im Verkaufsraum darauf hin, dass Sie im November den Verkaufserlös eines bestimmten Produkts der Einrichtung spenden.
Mit diesem Vorgehen

  • wecken Sie die Aufmerksamkeit der Kunden und der Presse,
  • geben Sie den Kunden, die das Produkt kaufen, das gute Gefühl, sich an einer sinnvollen Aktion zu beteiligen, und
  • halten Sie das Interesse der Kunden und der Presse an Ihrem Engagement wach, denn schließlich möchten Kunden und Presse wissen, wie viel Geld für die gute Sache zusammengekommen ist.

Daher ist Ihnen die Aufmerksamkeit bei der Bekanntgabe der Summe und der Scheckübergabe gewiss.
3. Sachspenden:
Wenn Ihr Unternehmen etwas produziert, das in der Einrichtung gebraucht wird, bietet sich auch eine Sachspende an. Dadurch wird die Spende noch enger mit Ihrem Unternehmen verbunden bzw. identifiziert.
Weitere Vorteile sind:

  • Die Übergabe der Sachspende kann ein attraktiveres Fotomotiv darstellen als die klassische Scheckübergabe.
  • Die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit richtet sich auch auf Ihr Unternehmen und seine Produkte.

Das funktioniert auch mit Dienstleistungen – wie Renovierungsarbeiten durch den Handwerksbetrieb und PC-Schulungen durch den Computerhersteller.
4. Personelle Unterstützung:
Ihre Mitarbeiter besitzen Kompetenzen und Fähigkeiten, die in der Einrichtung gebraucht werden. Stellen Sie sie vor Weihnachten einen Tag von der Arbeit frei, um sich in der Einrichtung zu engagieren. So ermöglicht das Unternehmen Timberland u. a. jedes Jahr die Weihnachtsfeier in einem Mehrgenerationenhaus in München.
So lernen sich Ihre Mitarbeiter von einer anderen Seite kennen – das schweißt zusammen. Außerdem stärkt es die Identifikation mit dem Arbeitgeber und gibt einfach ein gutes Gefühl.

Vielleicht denken Sie sogar über eine Verlängerung nach und „schenken“ jedem Mitarbeiter
zwei Tage im Jahr, an denen er sich in der Einrichtung engagieren kann.

Tipp 4: Setzen Sie auf langfristiges Engagement

Das Besondere an Bufdis ist, dass sie sich zu einem längerfristigen Engagement verpflichten. So sollten auch Sie es als Unternehmen machen. Denn davon profitieren beide Seiten: Die Einrichtung, weil sie mit Ihrem Einsatz „rechnen“ kann.
Und Ihr Unternehmen, weil sich im Bewusstsein der Öffentlichkeit Ihr Engagement für eine gute Sache festsetzt und immer mehr mit Ihrem Unternehmen verbunden wird.
Prüfen Sie daher, welche Form des Engagements langfristig oder wiederkehrend möglich ist und die immer wieder Anlass für eine Berichterstattung sein kann, beispielsweise: ein bestimmter Monat im Jahr, an dem der Erlös vom Verkauf eines Produktes immer der Einrichtung zufällt; die regelmäßige Freistellung der Mitarbeiter zur Unterstützung der Einrichtung etc.

Tipp 5: Ergänzen Sie Ihr Engagement durch Kooperationen

Wenn Sie ein Mehrgenerationenhaus unterstützen, prüfen Sie, wo Sie auch für Ihr Unternehmen einen Mehrwert generieren können. Zum Beispiel:

  • Sie haben keine eigene Kantine – das Mehrgenerationenhaus bietet einen Mittagstisch an.
  • In Ihrer Belegschaft gibt es viele junge Frauen mit kleinen Kindern – das Mehrgenerationenhaus bietet eine Kinderbetreuung an.
  • Ihr Unternehmen findet schwer Azubis – das Mehrgenerationenhaus betreut Jugendgruppen.
  • Die Lage und die Arbeitszeiten Ihres Unternehmens machen es für die Mitarbeiter schwer, die täglichen Einkäufe zu erledigen – das Mehrgenerationenhaus bietet einen Einkaufsservice an.

Die Messe Westfalenhalle Dortmund nutzt beispielsweise während der Messe „Creativa“ die Kinderbetreuung des Mehrgenerationenhauses Dortmund. Die Wirtschaftsförderung mietet dort Räume an, um Existenzgründerberatungen durchzuführen.
Wenn Sie festgestellt haben, dass das Mehrgenerationenhaus etwas anbietet, das Ihr Unternehmen braucht, vereinbaren Sie doch hierüber eine Kooperation, wie ein auf Ihre Mitarbeiter zugeschnittenes Angebot zur Kinderbetreuung.
Indem Sie Dienstleistungen des Mehrgenerationenhauses abnehmen, stärken und fördern sie es. Durch ein solches Engagement und das Angebot für Ihre Mitarbeiter verbessern Sie Ihr Image als Arbeitgeber und können zukünftig qualifizierte Mitarbeiter gewinnen.
Saisontipp

Wenn Sie die Weihnachtszeit nutzen möchten, um die Beziehung zu Ihren Kunden zu festigen, können Sie Ihre Weihnachtsfeier im Mehrgenerationenhaus durchführen und dabei zugleich Ihr soziales Engagement vor Ort vorstellen.
Viele Mehrgenerationenhäuser stellen Räume für Firmenfeiern bereit und haben einen entsprechenden Catering-Service in ihrem Angebot. Indem Sie dieses Angebot nutzen, stärken Sie wiederum auch diese Einrichtung.
Fazit: Die Unterstützung eines Mehrgenerationenhauses oder einer sozialen Einrichtung nutzt Ihnen auf vielfältige Weise:
1. Jede Form des Engagements oder der Kooperation können Sie durch eine Pressemeldung bekannt geben und auf Ihrer Website präsentieren. Richten Sie einen eigenen Bereich für Ihr soziales Engagement ein. Das ist gut für Ihren Bekanntheitsgrad und Ihr Image.
2. Die personelle Unterstützung dient dem Zusammenhalt der Mitarbeiter und stärkt die Firmenidentität.
3. Zeigen Sie auch Ihren Kunden und Geschäftspartnern Ihr Engagement, indem Sie Erfahrungsberichte der Mitarbeiter und Fotos von deren Einsatz auf Ihre Website stellen.
4. Durch eine Hilfe auf Gegenseitigkeit können Sie ein bislang bestehendes „Problem“ lösen oder einen Zusatznutzen generieren und dadurch wiederum als Arbeitsgeber attraktiver werden.
5. Durch die Kooperation intensivieren Sie Ihre Vernetzung vor Ort. Das bietet Ihnen die Chance:
a) neue Märkte zu erschließen,
b) neue Mitarbeiter zu gewinnen,
c) neue Geschäftskontakte mit den anderen Partnern der Einrichtung oder des Mehrgenerationenhauses zu knüpfen und hier vielleicht neue Absatzfelder oder Kooperationen zu schaffen.
6. Die geförderte Einrichtung gibt ihre Kooperationspartner auf ihrer Website bekannt und schafft damit auch wieder eine positive Öffentlichkeit für Ihr Unternehmen.

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