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Kommunizieren Sie richtig: So wird Ihr Sponsoring wirklich wahrgenommen

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Sponsoring
Urheber: Melpomene | Fotolia

Von Bernd Röthlingshöfer,

Es muss nicht immer die klassische Scheckübergabe sein, mit der Sie Ihr Engagement kommunizieren. Vor allem wenn Sie Ihren Sponsorpartner nicht (nur) finanziell unterstützen, müssen Sie sich ohnehin andere Wege der Kommunikation Ihres Engagements überlegen.

Planen Sie parallel zu Ihrem Sponsoring-Engagement auch gleich Ihre Kommunikation. Und zwar am besten gemeinsam mit dem Sponsorpartner. Die Kommunikationsmaßnahmen der sozialen Einrichtungen oder Vereine werden von der Presse aufmerksamer wahrgenommen und auch wohlwollen- der aufgegriffen. Daher ist es für den Sponsor einfacher, sein Engagement über die Kommunikation des Geförderten zu transportieren und bekannt zu machen. Allerdings gibt es auch zahlreiche Möglichkeiten, aufmerksamkeitsstark auf das eigene Engagement hinzuweisen.

Machen Sie Ihr Engagement im wahrsten Sinne des Wortes sichtbar

Zeigen Sie Projekte, die Sie unterstützen, oder die Aktionen und Veranstaltungen, die mit Ihrer Hilfe realisiert wurden. Hängen Sie Bilder in Ihrem Unternehmen auf. Vor allem wenn es sich um Projekte handelt, deren positive Entwicklung anhand der Aufnahmen nachvollziehbar ist. So haben Sie beim Besuch von Geschäftspartnern oder Kunden immer wieder Anlässe, um über Ihren Einsatz zu sprechen. Ein weiterer Mehrwert: Das deutlich sichtbare Engagement verankert sich auch im Bewusstsein der Mitarbeiter und festigt deren Bindung ans Unternehmen.

Namen sind nicht nur Schall und Rauch

Klar wird die enge Verbindung zwischen Ihrem Sponsoring und Ihrem Unternehmen, wenn Sie Räume in Ihrer Firma nach Ihrem Sponsoring-Partner benennen. Sponsern Sie zum Beispiel als Hotel das örtliche Literaturhaus, indem Sie Autoren, die dort Lesungen halten, kostenlos in Ihrem Hotel übernachten lassen; dann können Sie anschließend die Zimmer nach den prominenten Gästen benennen und zudem mit deren Werken bestücken.

Umgekehrt funktioniert diese Kommunikationsmaßnahme natürlich auch: Die von Ihnen geförderte Einrichtung kann Räume oder Trakte nach Ihrem Unternehmen benennen. In ganz großem Stil geschieht diese Namensgebung bei Fußballstadien. Denken Sie nur an die Allianz Arena in München. Auch ganze Tierheime werden vielfach nach einem Wohltäter benannt.

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Branding von Materialien

Die von Ihnen unterstützte Einrichtung pflegt intensive Kontakte zu Zielgruppen, die auch für Sie interessant sind? Dann statten Sie diese Einrichtung mit Materialien aus, die Ihr Logo tragen: vom Block über den Kuli bis zu den Kaffeetassen. Ideal ist es, wenn Sie Utensilien wählen, die genutzt werden, wenn Besucher zugegen sind. So kommt das Gespräch bestimmt ganz von selbst auch auf Sie als Sponsor.

Die E-Mail als Kommunikationsinstrument

Insbesondere wenn es aktuelle Anlässe gibt, weisen Sie auch in Ihrer E-Mail-Signatur auf Ihr Engagement hin. Handelt es sich bei Ihrem Sponsoring um eine Aktion, die viele Menschen unterstützen würden – wie Hilfe für obdachlose Kinder und Jugendliche in Deutschland –, bietet es sich sogar an, Geschäftspartner und Kunden auch zu tatkräftiger Hilfe zu animieren.

„Gutes tun und darüber reden – für beide Seiten unerlässlich!“

Kommunikation übers ganze Jahr

Nutzen Sie Ihren Newsletter, um regelmäßig die Erfolge der von Ihnen gesponserten Einrichtung vorzustellen. Lassen Sie einen Kalender produzieren, der die Arbeit der von Ihnen unterstützten Institution zeigt, und verschenken Sie ihn an Kunden und Geschäftsfreunde. So werden diese das ganze Jahr über an Ihr Engagement erinnert.

Gehen Sie aktiv mit dem Thema in die Offensive


Greifen Sie das Thema der von Ihnen gesponserten Einrichtung auf und laden Sie zu Vorträgen und Diskussionsrunden. Engagieren Sie sich für bessere Ausbildungsplätze für Jugendliche in Ihrer Region; holen Sie dazu den Bürgermeister, den Leiter der Agentur für Arbeit, Jugendliche, Lehrer und Ausbilder an einen Tisch, um über Wege aus der Misere zu diskutieren. Die Verbindung zu Ihrem Engagement erfolgt durch den Ort der Veranstaltung, den Absender der Einladung und durch die einleitende Moderation.

Es bietet sich bei Ihrem Engagement nicht an, in Form von Veranstaltungen auf das Anliegen, für das Sie sich einsetzen, hinzuweisen? Dann handeln Sie nach diesem Beispiel: Ein Computer-Händler in Hannover sponsert eine Stiftung, die Not leidenden Kindern in der Region hilft. Seine Unterstützung besteht darin, den Aussendungen seines Unternehmens das Informationsmaterial der Stiftung beizulegen. So erhält die Einrichtung mehr Publicity. Zugleich weist er dadurch auf das eigene Engagement hin. Win-win at its best.

FAZIT: Alles, was Ihr Engagement anschaulich macht, wird wahrgenommen und bleibt haften. Also: Je regelmäßiger Sie berichten, umso nachhaltiger verankert sich Ihr Einsatz in den Köpfen der Zielgruppe. Nutzen Sie daher alle Ihre Kommunikationswege und auch die Ihres Sponsorpartners. Geht es um die Ansprache der Presse, ist es hilfreich, wenn die von Ihnen gesponserte Einrichtung das Zepter in die Hand nimmt: Denn die Bereitschaft der Medienvertreter, ein Thema aufzugreifen, ist größer, wenn es von einer sozialen Einrichtung statt von einem Wirtschaftsunternehmen kommt.

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