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Cheftypen – so gehen Sie entspannt mit den großen und kleinen Macken Ihres Chefs um

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Was nützt Ihnen Ihr Traumjob mit einem breit gefächerten Aufgabengebiet, wenn sich Ihr Chef als die größte Herausforderung entpuppt? Lesen Sie hier, wie Sie mit den jeweiligen Macken umgehen und sich Ihren Arbeitstag und Ihre Zusammen-arbeit erleichtern können.
Dem Redaktionsteam von Sekada Daily geht es in erster Linie darum, Sie im Umgang mit den unterschiedlichen und schwierigen Cheftypen zu unterstützen, Ihnen Mut zu machen und Probleme anzugehen. Denn viele Arbeitnehmer haben Angst, ihren Job zu verlieren, und stellen ihre eigenen Bedürfnisse zurück. Das kann keine Lösung auf Dauer sein! Ihr Gehalt ist schließlich kein Schmerzensgeld, sondern der Verdienst für Ihre Leistung.
Und so starten wir eine spezielle Artikelreihe zum Thema „Schwierige Cheftypen“. In jedem Beitrag zeigen wir Ihnen Mittel und Wege, wie Sie schwierige Situationen mit dem jeweiligen Cheftypen in den Griff bekommen oder sie gar vermeiden können.

Heute geht es um den Choleriker. Und alles was Sie über Hektiker, Chaoten, Autoritäre, Harmoniebedürftige, Perfektionisten oder Narzissten wissen sollten, finden Sie hier in diesem Themenkanal.

Der Choleriker

Dieser so genannte Hitzkopf wurde schon in der Antike charakterisiert. Das griechische Wort „Cholerik“ bedeutet „Galle“. Daher wird dieser Typ als leicht reizbar, aufbrausend, jähzornig, unbeherrscht, unausgeglichen und egozentrisch beschrieben. Darüber hinaus stehen im Zusammenhang mit diesem Typus Mensch aber auch Eigenschaften, die durchaus positiv zu bewerten sind: Furchtlosigkeit, Willensstärke und Entschlossenheit zeichnen ihn aus und bahnen ihm seinen Weg.

Woran Sie ihn erkennen

Der Choleriker ist schnell außer sich, wenn etwas nicht so läuft, wie er es erwartet. Er regt sich über eine Gebühr auf, verbeißt sich regelrecht in die Tatsache und macht die Leute um sich herum nicht nur verrückt, sondern auch zur Schnecke – und das im Handumdrehen. Er muss immer und überall Streit anfangen.

Eine typische Situation

Mit 60-minütiger Verspätung kommt Ihr Chef von einem Außentermin zurück ins Büro. Leider hat sein Geschäftspartner mittlerweile das Haus verlassen. Ihr Chef flippt förmlich aus und macht Sie dafür verantwortlich. Dass sein Besucher selbst Folgetermine hat, interessiert ihn nicht. Natürlich wird auch nicht reflektiert, dass Sie ihn mehrmals auf seinem Handy angerufen hatten. Mit dem Vorwurf „Sie hätten ihn aufhalten und mich sofort anrufen müssen!“ bescheinigt er Ihnen Ihre Unfähigkeit und lässt keinen Raum für eine weitere Argumentation.

Was Sie auf keinen Fall tun sollten

  • Nehmen Sie es nicht persönlich!
  • Stimmen Sie ihm nicht zu!
  • Lassen Sie sich keine Angst einjagen!
  • Fangen Sie nicht an zu weinen!
  • Rennen Sie nicht beleidigt oder gekränkt weg!

In dieser Situation ist es zwecklos, sich am laufenden Band zu rechtfertigen. Sie brauchen ebenfalls nicht zu prüfen, ob der Vorwurf berechtigt ist!

Sparen Sie sich Ihre Energie auf!

Zeigen Sie sich unbeeindruckt von seinem Wutausbruch. Seien Sie sich stets dessen bewusst, dass es nichts mit Ihnen zu tun hat! Es ist seine Art, sich Luft zu machen, und trifft immer denjenigen, der gerade zur Stelle ist. Meist ist seine Wut ebenso schnell verraucht, wie sie aufkam. Rechnen Sie damit, dass er wenige Augenblicke später zu Ihnen kommt, als sei nichts gewesen. Er meint das nicht böse – er ist eben so.

Sie haben folgende Möglichkeiten:

Zu Beginn die sanfte Tour

Behalten Sie stets die Nerven und zeigen Sie sich professionell. Sobald er seinen Monolog beendet hat, sagen Sie mit ruhiger und fester Stimme, dass Sie besser später weiter miteinander sprechen. Dann verlassen Sie gelassen, aber entschlossen und erhobenen Hauptes den Raum. Geben Sie ihm Zeit, herunterzu-kommen. Machen Sie unbeirrt mit Ihren Aufgaben weiter und beeindrucken Sie ihn bei nächster Gelegenheit mit Ihrer Souveränität und Kompetenz. Zum Beispiel überbringen Sie gute Nachrichten:

  • Zeigen Sie ihm die neuen Terminvorschläge des Geschäftspartners.
  • Legen Sie ihm eine 1a-Ausarbeitung auf den Tisch.
  • Glänzen Sie mit einer für ihn erledigten Privatangelegenheit.

Möglicherweise erkennt er seinen ungerechten Ausbruch und entschuldigt sich bei Ihnen. Er wird merken, was er an Ihnen hat.

Was er braucht

Er muss nur Dampf ablassen, mehr braucht er nicht. Bleiben Sie daher neutral.
Versuchen Sie es mit Humor, wenn er sich verschanzt. Nachdem er sich beruhigt hat und der Arbeitstag weiter vorangeschritten ist:

  • Fragen Sie ihn, ob Sie sein Büro jetzt ohne Schutzschild wieder betreten könnten.
  • Sagen Sie ihm, dass die frische Luft nach so einem Sturm eine feine Sache ist.
  • Bringen Sie ihm eine Tasse Tee der Sorte „Harmonie“.

Bei wiederholtem Vergehen

Bieten Sie ihm die Stirn. Sagen Sie ihm bei nächster Gelegenheit, dass sein Ton Ihnen nicht gefällt und Sie ein harmonisches und respektvolles Miteinander bevorzugen.

Der Sekretärinnen-Handbuch-Tipp: Oder Sie sagen ihm, dass sein Ton sie verletzt. So viel Offenheit kennen Choleriker nicht. Und es wird ihn überraschen zu hören, dass er Ihnen weh tut. „Eigentlich“ sollte ihm das klar sein, ist es aber wahrscheinlich nicht.

Klartext oder Offenheit bei den Gefühlen zeigen – beides ist möglich; entscheiden Sie, was Ihnen leichterfällt.

Angemessen oder übertrieben?

Wägen Sie bitte vorher ab, welche Art und Weise bei Ihrem Chef angemessen ist. Kommen Sie sonst gut mit ihm zurecht? Respektieren Sie sich im Normalfall? Wie
gut kennen Sie ihn, und wie nah stehen Sie sich? Oder hat er das Fass zum Überlaufen gebracht? Dann ist es an der Zeit, dass Sie Klartext reden und ihm sagen, wie sehr sie unter seinen Wutausbrüchen leiden.

Der Sekretärinnen-Handbuch-Tipp:

Schützen Sie sich!

Sollte der Umgang Ihres Chefs mit Ihnen in Mobbing übergehen, finden Sie in Ihrem Betrieb Hilfe beim Betriebsrat, bei dem/der Gleichstellungsbeauftragten, der Personalabteilung oder bei dem Vorgesetzten Ihres Chefs. Hier gilt es sorgfältig zu prüfen, ob dies der für Sie vertretbare Weg ist! Es wird dem Ruf Ihres Chefs schaden, Ihre Chef-Sekretärin-Beziehung belasten, und möglicherweise muss einer von Ihnen beiden gehen.

Fakt ist: Sie müssen das auf Dauer nicht aushalten!

Wenn keinerlei Einsicht oder Veränderung – auch nicht durch einen Mediator – eintritt, gilt es, sich selbst zu schützen und gegebenenfalls die Position zu wechseln.

Das Fazit über den cholerischen Chef

Das Negative: Er ist oft ungehobelt und ungerecht.
Das Positive: Choleriker beruhigen sich schnell.

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