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Erreichen wir auf Facebook wirklich unsere B2B-Kunden?

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Facebook, Social Media
Urheber: nanomanpro | Fotolia

Von Marion Steinbach,

Mit Social-Media können Sie die B2B-Kommunikation noch erfolgreicher machen. Ist aber Social Media-Kanal für uns überhaupt zielführend? Wie können wir sicher sein, dass wir unsere Einzelhändler wirklich über soziale Netzwerke erreichen? Lesen diese überhaupt während ihrer Arbeitszeit ihren Facebook-Feed? Oder beschäftigen sie sich nach der Arbeit mit dem Netzwerk? Gibt es aktuelle Zahlen zur Nutzung von Social Media im B2B-Bereich, die uns weiterhelfen könnten?

Das sind viele Fragen, die sich um eine Haupt- frage drehen: Lohnt sich unser Einsatz in Social Media? Eine Frage, die sich nicht nur B2B-Unternehmen stellen (müssen), sondern alle Unternehmen und Marken, die Facebook und andere Social-Media-Kanäle nutzen möchten.

Aktuelle B2B-Zahlen sind hierbei eigentlich irrelevant. Natürlich können Sie sich an diesen orientieren, aber letztendlich ist es entscheidender – wie Sie sich selbst schon fragen –, ob Ihre Zielgruppe Facebook oder auch andere soziale Netzwerke überhaupt nutzt. Das finden Sie nicht über Statistiken heraus, sondern nur durch eine eigene Analyse.

Machen Sie selbst eine Bestandsaufnahme


Beantworten Sie sich folgende Fragen: Wie kommunizieren Sie bisher mit Ihren Kunden? Wo erreichen Sie diese? Was könnte Ihre Strategie beispielsweise für Facebook sein? Können Sie durch Social Media anders/besser/schneller Ihre Zielgruppe erreichen?

Aktuell nutzen 28 Millionen Deutsche Facebook, 19 Millionen davon sind jeden Tag aktiv, ein Anstieg von 27 % zum letzten Jahr (Stand 2/2016, offizielle Zahlen von Facebook). Das zeigt, Facebook ist das Massen-Kommunikationsmedium. Aber auch für Sie? Fakt ist, Ihre B2B-Kunden sind Privatmenschen, die etwa Facebook für ihre Kommunikation mit Freunden oder Instagram zum Austausch von Fotos nutzen. Aber konkret wissen Sie das nur, wenn Sie sie fragen.

Diese 3 Analysen helfen Ihnen, eine Antwort zu finden:


1. Befragen Sie Ihre B2B-Kunden auf der nächsten Messe sowie mit einer konkreten Umfrage über Ihren Newsletter zu deren Social-Media-Verhalten. Lassen Sie durchblicken, dass Sie gern auch über Social Media mit ihnen kommunizieren würden und nun filtern, welches Netzwerk das ideale für den Dialog sei.

2. Gehen Sie selbst auf Spurensuche: Wie kommuniziert Ihr Wettbewerber? Ist dieser in sozialen Netzwerken aktiv? Wenn ja: Wo, wie und mit welchen Themen?

3. Checken Sie auch: Wird über Sie im Netz gesprochen? Wo und zu welchem Thema taucht Ihr Name im Netz auf?

Diese Analysen geben Ihnen bereits Indizien, ob, wie und wo Sie in Social Media einsteigen sollen.

Überlegen Sie sich in einem nächsten Schritt, welche Ziele Sie mit Social Media verfolgen könnten. Vor allem geht es dabei um Ziele, die Sie derzeit mit Ihrer Webseite und den anderen eingespielten Marketinginstrumenten nicht erreichen. Das kann das Angebot eines Supports sein, die Neukundengewinnung oder Kundenbindung, die Imagepflege, die Suchmaschinenoptimierung oder sogar die Personalakquise.

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Und wenn Sie das noch nicht überzeugt, dann haben wir noch für Sie ... gern... 4 schlagende Argumente für Social Media

1. Online-Sichtbarkeit erreichen Sie nicht mehr allein mit einer SEO-optimierten Homepage. Ihre Kunden sind – ob privat oder geschäftlich – in Foren, auf Facebook oder YouTube unterwegs. Eine Präsenz in Social- Media-Kanälen steigert Ihre Sichtbarkeit in den Suchergebnissen. Social- Media-Beiträge tauchen immer häufiger in den Google-Suchergebnissen auf und verbessern so auch Ihr SEO- Ranking. Ihr Unternehmen wird wahrgenommen und letztendlich wird auch Ihre Homepage besucht.

2. Für die sozialen Netzwerke müssen Sie zwangsläufig immer wieder frischen Content entwickeln. Das lohnt sich, denn der Content wiederum zahlt auf Ihre Suchmaschinenoptimierung ein.

3. Mit Social-Media-Auswritten nehmen Sie Einfluss auf Ihr Image und Ihre Reputation. In der Wahrnehmung Ihrer Zielgruppe sind Sie offen und dialogbereit. So können Sie sich aktiv am Dialog beteiligen und überlassen nicht denjenigen das Feld, die über Sie reden.

4. Planen Sie weitere Auftritte im Netz konkret für Ihre Zielsetzungen, wie einen Support via Facebook, Recruiting mit Twitter ...

Und denken Sie daran, dass Social Media nicht zwingend Facebook sein muss. Denn zu Social Media gehören auch Slideshare für Präsentationen, You-Tube für Videos und, nicht zu vergessen, XING, um zu netzwerken.

Wenn Sie ein Netzwerk nutzen, verknüpfen Sie unbedingt Ihr Engagement und Ihr Profil mit Ihrer Website, um Ihren Kunden zu zeigen, wo Sie noch zu finden sind. Sie profitieren mit Ihrer Präsenz auf den genannten Kanälen automatisch von deren gutem Google-Ranking.

Fazit: Mit der richtigen Strategie, Botschaft und Zielgruppenausrichtung sind soziale Netzwerke starke Kommunikationskanäle. Dabei hat jedes seine eigenen Stärken. Aber egal, wo Sie unterwegs sind: Jeder Kanal erhöht Ihre Auffindbarkeit im Netz und hilft Ihnen beim Imageaufbau, bei der Kundenbindung und der Stärkung Ihrer Reputation.

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