Gratis-Download

Medien und Ihre publizistische Macht werden im Volksmund als 4. Gewalt des Staates benannt. Ob diese Gleichstellung gerechtfertigt ist, ist...

Jetzt downloaden

Wenn Sie der Schuh drückt: So überzeugen Sie Ihren Chef von einem klärenden Gespräch

0 Beurteilungen

Erstellt:

 

So überzeugen Sie Ihren Chef von einem klärenden Gespräch

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

bei kaum einem anderen Thema „kracht“ es zwischen Chef und Sekretärin so häufig wie bei der Terminplanung. Da hegen und pflegen wir den (gemeinsamen) Terminkalender wie unseren Augapfel, und was macht der Chef? Er schiebt und verschiebt seine Termine ohne Rückmeldung und ohne Rücksicht auf Verluste, und wir müssen dann schauen, wie wir das wieder geradebiegen. Klar läuft nicht immer alles reibungslos, wenn man so eng zusammenarbeitet. Aber irgendwann ist es einfach genug, und dann steht ein klärendes Gespräch an. Nur haben Chefs hier scheinbar einen sechsten Sinn. Als ob sie das Anliegen, mit dem man da um einen Termin bei ihnen bittet, riechen könnten. Und schwups, haben sie keine Zeit, oder es kommt ihnen was gaaaaaanz Dringendes dazwischen. 

 

Aber Fakt ist auch: Für die weitere Arbeit und auch für die Motivation ist ein klärendes Gespräch von entscheidender Bedeutung. Und es macht einfach keinen Sinn, Probleme so lange unter den Teppich zu kehren, bis sie offensichtlich sind. Denn das, was dann für Porzellan zerschlagen wird, ist häufig nicht mehr zu kitten.

Also mein Tipp: Machen Sie frühzeitig den Mund auf und ergreifen Sie selbst die Initiative! Wichtig: Bereiten Sie sich auf das Gespräch gut vor, am besten schriftlich. Wie, erfahren Sie hier ...

Wenn Sie sich dann gut vorbereitet haben, sprechen Sie Ihren Chef auf einen Gesprächstermin an. Denken Sie dabei an seinen sechsten Sinn und formulieren Sie Ihr Anliegen in einem bis maximal drei Sätzen. Diese sollten so prägnant sein, dass Ihr Vorgesetzter sofort versteht, worum es Ihnen geht. Beispiel: „Ich möchte Ihr Terminmanagement optimal gestalten.“ Und sagen Sie – auch wieder kurz und knapp – gleich dazu, warum es für Sie, Ihre Abteilung und Ihren Chef nützlich ist, die Angelegenheit zu klären.

Sie gewinnen den Eindruck, Ihr Vorgesetzter will dem Gespräch ausweichen? Dann heißt die Devise: Jetzt nicht weich werden. Fragen Sie ihn, welche anderen Möglichkeiten außer einem klärenden Gespräch er für die Zukunft sieht, um die Sache zu bereinigen und zu guten Lösungen zu kommen. Beispiel: „Oder haben Sie bereits einen ganz konkreten Ansatz, wie ich aus Ihrer Sicht Ihre Terminplanung optimieren sollte?“ Am besten, Sie machen gleich einen konkreten Vorschlag, wann das Gespräch stattfinden könnte. Beispiel: „Am Mittwoch fällt Ihr Termin mit Herrn Müller aus. Da hätten wir Zeit.“ Und sagen Sie auch dazu, welchen Zeitbedarf Sie einschätzen.

Sarah Kammberg
Chefredakteurin

PS: Vielleicht fühlt sich Ihr Chef von Ihrer knackigen Herangehensweise ein bisschen überrumpelt. Soll er ruhig, denn dann weiß er, dass Sie es ernst meinen. Und das hat noch nie geschadet. Wie Sie dann im Gespräch Ihren Standpunkt auch wirklich durchsetzen können, lesen Sie jetzt in der aktuellen Ausgabe von Assistenz & Sekretariat inside. Und die bekommen Sie hier ...

 

Marketing- & PR-Trends

Erweitern Sie Ihr Marketing-Wissen mit den besten praxiserprobten Werbeideen, den witzigsten Werbeslogans und -sprüchen, Best-Practice-Beispielen, Checklisten und leicht nachvollziehbaren Anleitungen.

Datenschutz

Anzeige

Produktempfehlungen

Praxiswerkzeuge und Know-how für Vertriebsprofis

Immer einen Tick voraus: Erfolgsbeispiele, Insider-Tipps, Ideen und Online-Trends für erfolgreiches Marketing

Arbeitshilfen und Praxis-Know-how für PR Profis

Das Buch liefert Ihnen die Grundlage, um datenschutzkonforme Alternativen verständlich erklären zu können.